Archiv der Kategorie: Programm

All the World’s a Stage

All the World’s a Stage

In einem fabelhaften Meta-Theaterstück präsentiert dieser Abend zahlreiche Facetten des britischen Dramatikers William Shakespeare (1564-1616). Das dreiteilige Programm bildet einen theatralischen Zyklus aus Liedern, deren Texte aus verschiedenen Dramen stammen, durchbrochen von reflektierenden Sonetten.

Zwischen Prolog und Epilog finden sich alle notwendigen Zutaten: von Liebe, Glück und Übermut hin zu Eifersucht, Zaubermacht, Angst und Tod, in Musik gesetzt von Hanns Eisler, Wolfgang Fortner, Gerald Finzi, Roger Quilter, Ned Rorem, Igor Stravinsky, Ernest Chausson, Arthur Honneger, Charles Ives,
Erich Korngold, Benjamin Britten, Ivor Gurney, Thomas Pasatieri, Maude Valérie White, Hugo Wolf, William Arthur Aikin, Aribert Reimann und Ralph Vaughan Williams.

Der Programmablauf

Prologue

Sonnet 1
Act I – Fear and Anger

Sonnet 2
Act II – Death & Drama

Sonnet 3
Act III – Comedy & High Spirits

Sonnet 4
Act IV – Witchcraft & Lovesickness

Sonnet 5
Act V – Love & Time

Epilog

DIE KÜNSTLER

Martin Lindsay, Gesang
Elnara Ismailova, Klavier
Andreas Durban, Rezitation
Fabian Hemmelmann, Liedprogrammkurator

LiedweltLinks

Gesang ist Singen des Herzens – Interview mit dem Liedduo
Konzert am 18. April 2018
Konzert am 18. November 2018

Umarmung der Kulturen – Improvisationskonzert

Umarmung der Kulturen – Improvisationskonzert

Improvisationen mit Gesang, Violine und Qanun

Elisabeth Menke, Gesang und Violine
Hesen Kanjo, Qanun

Fremdsein in der Kultur eines anderen trifft auf das Fremde in einem Selbst: Die Klangwelt des Qanun tritt ein in die der Psalmentexte nach Hildegard von Bingen und begegnet Franz Schuberts Liedern. Alles klingt neu, die Improvisation lockt mit freundlicher, spielerischer Orientierungs­hilfe: Nur in der Begegnung und dem gemeinsamen Fragen nach der eigenen Identität kann Neues entstehen.

Gesangsimprovisation und Qanun

Fremdsein in der Kultur eines anderen trifft auf das Fremde in einem Selbst: Die Klangwelt des Qanun tritt ein in die der Psalmentexte nach Hildegard von Bingen und begegnet Franz Schuberts Liedern. Alles klingt neu, die Improvisation lockt mit freundlicher, spielerischer Orientierungshilfe: Nur in der Begegnung und dem gemeinsamen Fragen nach der eigenen Identität kann Neues entstehen.

Gemeinsam mit dem Publikum tauchen die Sängerin Elisabeth Menke und der Qanunspieler Hesen Kanjo ein in die Suche nach den gemeinsamen Wurzeln. Bilder, Erinnerungen tauschen sich aus – über meditative Klangverschmelzung entsteht live neue Resonanz.

Ein Lied geht um die Welt und erreicht uns aus Syrien und Deutschland, es ist ein Lied der Sehnsucht: Die Sehnsucht nach Frieden, nach Heimat. „Wir sind mit unseren jeweiligen Melodien groß geworden. Sie nehmen viel Raum in unserem inneren Erleben ein. Aus diesem Fundus schöpfen wir in unseren Improvisationen,“ sagt Elisabeth Menke.

„Wir Musiker kommen aus verschiedenen Richtungen aufeinander zu und treffen uns im Lied. Hier findet unsere gemeinsame Sehnsucht ihren Ausdruck. Unsere Entdeckerfreude lässt uns Neues und Vertrautes im Fremden erleben. In der Vorbereitung und in den Proben haben wir gemerkt, wie wir aus Respekt vor dem Fremden zusammen die Freude an der Entdeckung entwickelt haben. Da entstand so eine Art Reiselust für die Ohren – und mit den Möglichkeiten der Improvisation können wir spontan Neues und Vertrautes im Musizieren entdecken. Das ist so schön frisch, dass wir als Musiker selbst fühlen, wie gespannt wir auf die Improvisationen sind.“

„Im Erleben von Schönheit und Distanz erreicht uns die Erkenntnis, dass es letztlich keine Rolle spielt, ob die Wurzeln unserer Sehnsüchte nun in Deutschland oder in Syrien liegen. So begeben wir uns gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach dem verloren-gegangenen Paradies. In Hesens Spiel findet die Erinnerung an seine syrische Heimat ihren Ausdruck und auch die Fluchtbewegungen nach Europa. Was uns verbindet ist die gleiche Sehnsucht, die in der Erinnerung steck. Durch die verschiedenen musikalischen Sprachen hören Sie ein einzigartiges Klangkolorit. So werden Sie auch ein Lied aus Aleppo hören, Hesens Erinnerung an seine Heimat, ebenso ein Schubertlied – eine Erinnerung an meine Heimat.“

Photo © Liedwelt Rheinland | Sebastian Herzog Geddes

Alma Mahler und ihre “strahlenden Satelliten”

Alma Mahler und ihre “strahlenden Satelliten”

Ein inszeniertes Konzert mit Liedern und Texten von Alma und Gustav Mahler, Alexander Zemlinsky, Alban Berg, Arnold Schönberg und anderen.

Alma Mahler-Werfel war eine starke und polarisierende Persönlichkeit, die bis heute noch geliebt oder zur Femme Fatale des 20. Jahrhunderts herabstilisiert wird. Sie war Ehefrau und Muse von Gustav Mahler, Walter Gropius und Franz Werfel und Geliebte von Alexander Zemlinsky und Oskar Kokoschka.

Sie kannte sehr viele bedeutende Komponisten ihrer Zeit persönlich, studierte bei Alexander Zemlinsky gemeinsam mit Arnold Schönberg Komposition und strebte als junge Frau selbst an, Komponistin zu werden.

Wie keine andere Frau verstand es Alma Mahler-Werfel, in ihren Salons in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts die Wiener Gesellschaft von berühmten Politikern, Schauspielern, Sängern, Komponisten, Dirigenten, Regisseuren, Schriftstellern und Malern zusammenzuführen.

“Alma Mahler und ihre strahlenden Satelliten” nähert sich ihrer vielfältigen Persönlichkeit über die Sprache der Musik, beschreibt ihre Persönlichkeit und ihr Leben aus der Musik heraus. So erfährt das Publikum gleichsam eine  faszinierende Zeitreise. Berührt werden dabei sowohl die Wiener Künstlerszene Anfang des 20. Jahrhunderts als auch die Künstlerszene ab 1940 im Exil in Los Angeles, Beverly Hills und New York. Hier führte Mahler ihre künstlerischen Salons fort und hat sich bis zu ihrem Tod 1964 weiterhin mit vielen bedeutenden Künstlern ihrer Zeit umgeben.

Judith Hoffmann, Sopran & Rezitation
Desar Sulejmani, Klavier

Dramaturgie: Judith Hoffmann, Kolja Buhlmann
Text: Kolja Buhlmann

Dauer: 2 x 45 Minuten
Gema:
Requisiten: werden mitgebracht

Photo Judith Hoffmann, privat

LiedweltBericht über die Aufführung am 27.5.2018

Lieder in Bildern

Lieder in Bildern – Erobern und entdecken neuer Orte

Naturoden in neun Liedern, zwei Betrachtungen und einer Verwünschung.

Die großformatigen, hochexpressiven Gemälde von Ernst Martin Heel (Bonn) werden gepaart mit Lyrik und sphärisch-schwebender Musik von Markus Schönewolf (Kürten). Gesetzt für Sopran und Harfe. Es entsteht durch die direkten Bezüge zwischen Liedern und Bildern ein synästhetisches Gesamtkonzept.

Die Aufführung zwischen den großen, schwungvoll geführten Bildern Heels lässt sich sehr gut in hellen, lichten bzw. funktionalen, aber hohen Räumen realisieren, in denen weiße Wände dominieren. Die Bilder können gehängt oder auf Staffeleien präsentiert werden.

Dauer: ca. 60 Minuten.

 

 

 

 

 

 

 

Logistische Vorteile

  • Besetzung mit Harfe: es ist kein Klavier / Flügel nötig.
  • Der Liederzyklus “Lieder in Bildern” erschließt durch sein synästhetisches Gesamtkonzept neue Veranstaltungskonzepte und Orte. Er spricht ein breiteres Spektrum von interessierten Veranstaltern und Häusern an und erschließt somit neue Aufführungsmöglichkeiten für alle Netzwerk-Mitglieder.
  • technische und logistische Informationen für den Konzertveranstalter

Leistungen

  • Präsentation des Projekts am 27. April 2017 durch die Liedwelt Rheinland auf der Kulturkonferenz und Projektbörse der Region Aachen.
  • Es findet ein Konzert im Juli 2017 in Lindlar statt, in dessen Umfeld nach weiteren Orten gesucht wird.
  • Die Liedwelt Rheinland ist beauftragt, für den Zyklus neue  Aufführungsorte zu recherchieren.
  • Austausch und Beratung mit der Harfen-Professorin der Kölner Hochschule für Musik und Tanz.
  • Portrait-Filme:
    Zur Synästhetik der Werke: Besuch im Atelier. Heel und Schönewolf
    Funktionsweise der Harfe

Ziele

  • Liste neuer Aufführungsorte; Erobern und entdecken neuer Orte
  • detaillierte Recherche der jeweiligen Möglichkeiten, Konditionen und Ansprechpartner, die die Veranstaltungsorte bieten
  • Netzwerk-Einbindung etablierter Veranstalter und Konzertorte
  • mehr Aufführungen der “Lieder in Bildern”
  • Präsentation und Bekanntmachen der Aufgaben des Netzwerks
  • Erschließung des gebündelten und strukturierten Angebots potentieller Aufführungsorte für alle Netzwerk-Mitglieder

Alle Informationen für Veranstalter halten wir hier für Sie auf dem aktuellen Stand.

Hier finden Sie ausführliches Material zu den konzeptionellen und künstlerischen Fragen, insbesondere die Gedichte in Korrespondenz mit Abbildungen der Bilder.

Wenn Sie interessiert sind an einer Aufführung oder mehr Informationen wissen möchten, um  eine Aufführbarkeit in Ihren Räumen zu überprüfen,  setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Website

Lieder in Bildern – der Film