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Lisa Ochsendorf

 

Lisa Ochsendorf

„Das Lied ist eine intime Miniatur, es offenbart ganze Gefühlswelten und berührt mich dadurch unmittelbar, direkt und persönlich.“

Diese Kunstform könnte durch das Zusammenwirken von Musik und Poesie sowie die sehr enge Interaktion zwischen Sänger, Pianist und Publikum intensiver kaum sein.

Lisa Ochsendorf trat bereits mehrfach in der Alten Oper sowie der Paulskirche in Frankfurt am Main auf. Konzerte führten sie unter anderem nach Aachen, Berlin, Dortmund, Freiburg, Köln, Leipzig und Stuttgart sowie nach Frankreich, Italien, Österreich und in die Schweiz. Ihr Repertoire umfasst Lieder der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik. So war sie bei dem Projekt Poet in Residence an der Entstehung und der Uraufführung eines Werkes beteiligt. Das Zusammenspiel von Musik und Sprache faszinierte Lisa Ochsendorf schon immer, weshalb sie neben Musik auch Französisch in Frankfurt am Main studierte. Im Juli 2019 schloss sie ihr Masterstudium Liedgestaltung bei Prof. Ulrich Eisenlohr an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ab.

Musikalische Inspirationen erhielt die Pianistin außerdem in Meisterkursen bei Erik Battaglia, Axel Bauni, Helmut Deutsch, Irina Edelstein, Ulrich Eisenlohr, Peter Nelson, Christoph Prégardien, Jan-Philipp Schulze und Pauliina Tukiainen.

2017 begleitete Lisa Ochsendorf die Preisträgerin Martha Jordan bei dem Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerb „Das Lied“ in Berlin. Im November 2018 gewann sie zusammen mit der Sopranistin Charlotte Watzlawik den zweiten Preis des Brigitte-Kempen-Wettbewerbs.

Neben einem Erasmus-Stipendium für ihr Auslandssemester in Lausanne wurde sie zwei Jahre vom Deutschlandstipendium gefördert und war Stipendiatin der Freunde und Förderer der HfMT Köln sowie der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

Außerdem setzt sich Lisa Ochsendorf sehr für die Musikvermittlung ein und spielt mit ihren Duopartnern daher auch in allgemeinbildenden Schulen. So können junge Menschen das Kunstlied hautnah miterleben, den Künstlern persönlich Fragen stellen und sich so für die Musikwelt begeistern.

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Photo: Lisa Ochsendorf © Charlotte Watzlawik

 

Milena Knauss

Milena Knauss

„Ein Lied ist für mich wie ein Gemälde. Es ist ein Tor, durch das wir in eine Welt hineinsehen können. Das Lied macht mir in besonderer Weise die Vergänglichkeit der Musik als Zeitkunst bewusst. Kaum hat man in die neue Welt hineingeschaut, ist der Zauber auch wieder vorbei – zurück bleiben beim Musizieren wie beim Zuhören Bilder, die in der Seele weiterleben.“

Milena Knauß wurde in Heidelberg geboren. Schon früh von der Musik begeistert, begann sie ihre musikalische Ausbildung im Alter von 6 Jahren auf dem Klavier. Die Sopranistin studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Claudia Kunz-Eisenlohr. Meisterkurse bei Johannes Martin Kränzle, Ulrike Sonntag, Dr. Gerd Uecker, Michael Gehrke, Anne Schwanewilms und Klesie Kelly-Moog runden ihre Ausbildung ab.

Mit Liebe widmet sich die junge Sopranistin dem Liedgesang, hier liegt der Schwerpunkt ihres Repertoires auf der deutschen und französischen Hoch-und Spätromanik und Moderne.

Konzerte führten sie nach Italien, Belgien, in die Niederlande, die Schweiz und nach Chile. So gehören das Weihnachtsoratorium und Osteroratorium von Bach, Haydns Nelson-Messe, Mozarts Vesperae solennes de confessore und seine Große Messe in c Moll, die Große Messe in C-Dur von Beethoven und der 42. Psalm von Mendelssohn-
Bartholdy zu ihrem Konzertrepertoire.

Milena Knauß ist seit der Spielzeit 2014/15 regelmäßig als Gast am Theater Aachen engagiert. Zuletzt stand sie dort zum Beispiel als Concepción in L´Heure Esagnole von Ravel, Anne Frank in Das Tagebuch der Anne Frank von Grigori Frid sowie in der vergangenen Spielzeit als Flora in La Traviata von Giuseppe Verdi und als Anna Kennedy in Maria Stuarda von Gaetano Donizetti auf der Bühne. In 2018 war Milena Knauß außerdem als Figaro-Gräfin und als Erste Dame in der Zauberflöte von Mozart für die Rheinische Opernakademie Köln zu sehen und feierte ihr Debüt mit dem Leipziger Symphonieorchester unter der Leitung von Nicolas Kruger. In der Spielzeit 2019/20 freut sie sich besonders auf ihr internationales Debüt als Mimì in La Bohème im Normansfield Theatre London.

Milena Knauß war Stipendiatin des DAAD im Rahmen der Internationalen Musikakademie Montepulciano, der International Music Academy München und der Stadt Berlin. Sie besitzt einen Abschluss in Vergleichender Literaturwissenschaft und Französistik.

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Photo © Milena Knauss | Désirée Werleen

 

Eva Marti

Eva Marti

„Das Lied ist für mich die reinste Musikform. Nichts einfacheres und direkteres als die Stimme, im Zusammenspiel mit dem Klavier, um den Menschen die Menschheit zu erzählen. Keine andere Musikform besitzt den gleichen Reichtum an Farben und Emotionen in solch einem kurzen und fein bearbeiteten Kunststück.

Ich möchte als Sängerin versuchen, die Geschichte jedes Liedes mit der höchstmöglichen Transparenz und Ehrlichkeit dem Publikum weiterzugeben.”

Die italienische Mezzosopranistin Eva Marti ist eine vielfältige und außergewöhnliche Musikerin, die sich in der Oper sowie in der Kammermusik und im Oratorienrepertoire zu Hause fühlt. Die wahre musikalische Liebe von Eva Marti ist das Liedrepertoire.

In der Liedklasse von Hans Eijsackers an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf lernte sie die holländische Pianistin Martha Van Damme kennen, mit der sie 2015 ein Liedduo gründete. Eva und Martha haben seitdem Konzerte in Deutschland, Italien, Belgien und Holland gemacht und sie waren Preisträgerinnen beim Schmolz und Bickenbach Wettbewerb für Kammermusik. 2016 erhielten sie ein Stipendium der Udo Reinemann International Masterclasses in Brüssel.

Dort hatten sie die einzigartige Chance, mit großartigen Musikern wie Anne Sofie Otter, Julius Drake und Christianne Stotijn arbeiten zu können. Auftritte des Duos wurden von den nationalen Radiosendern NPO Radio4 in Holland und Rtbf Musiq3 in Belgien übertragen.

Nach einem Bühnenbild-Studium an der Akademie der Künste in Mailand, ihrer Heimatstadt, zog Eva 2013 nach Düsseldorf, um ihren Bachelor in der Klasse von Jeanne Piland zu studieren. Ihren Master setzte sie bei Konrad Jarnot fort mit Abschluss im Sommer 2019.

In den letzten Jahren sammelte sie zahlreiche Bühnenerfahrungen. Im Sommer 2015 debütierte Eva als Flora in „Traviata“, bei den Schlossfestspielen in Zwingenberg. In der Spielzeit 2016-17 und 2017-18 war sie am Düsseldorfer Schauspielhaus in „Verlorene Lieder“ zu sehen, und im „Goethe Theater Bad Lauchstaedt“, wo sie die Rolle der Fidalma in „Die heimliche Heyrath“ von D. Cimarosa mit der Regie von P. Harnoncourt sang.

Im April 2018 debütierte Eva als Cenerentola in der gleichnamigen Oper von G. Rossini an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Neben der Oper widmet Eva sich leidenschaftlich dem Konzertrepertoire und sang 2018/2019 den Alt-Solo „Weihnachtsoratorium“ und in der „Johannespassion“ von J.S. Bach, in der „Petite Messe Solennelle“ von G. Rossini, im „Stabat Mater“ von G.B. Pergolesi und im „Messiah“ von G.F. Händel.

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Photo © Eva Marti | Julia Hausmann

 

 

Silke Hartstang

Silke Hartstang

„Lied ist für mich musikalisch und künstlerisch ein intimes und ungekünsteltes Kleinod, eine kleine dramatisch und emotional ausgestaltete „Oper“, im miteinander agierenden, manchmal rivalisierenden, aufeinander reagierenden, sich widersprechenden und ergänzendem Spannungsfeld zwischen vertonter Lyrik, der „Melodie mit Worten“ im Gesang und instrumentaler Komposition, der „Melodie ohne Worte“ in der Begleitung.“

Silke Hartstangs Liebe zum Lied machte sich schon früh bemerkbar, so dass sie bereits während des Studiums zahlreiche Liederabende aller Epochen, von der Renaissance über Barock, Klassik, Romantik, Spätromantik bis zur neuen Musik für Lied-Solo, -Duett- sowie -Ensemble mitgestaltete und den Grundstein für ein umfangreiches Liedrepertoire legte.

Mit der Pianistin und Liedbegleiterin Elnara Ismaillova, mit der sie seit 2002 intensiv zusammenarbeitet, gründete sie das Duo „Due passioni“ und initiierte mit ihrer Duo-Partnerin die Liedreihe „In memoriam“ sowie zahlreiche Themenkonzerte, so etwa den 2018 aufgeführten Lieder- und Klavierabend „Weltempfinden – zwischen Rückbesinnung und Aufbruch zu Neuem – Industrie-Kultur und ihre Wirkung auf Gesellschaft, Musik und Kunst“  im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Aserbaidschanisches Liedgut führte das Duo unter anderem ins Rote Rathaus nach Berlin oder auch ins Fernsehen (Kanal Avrupa = Kanal Europa, TRT-Avaz (Sendereihe „Baśarli hayatlar“).

Die Vorliebe Silke Hartstangs, neben der Gestaltung von Liederabenden mit Liedgut beziehungsweise Liedzyklen großer bekannter Komponisten wie Giuseppe Verdi („Sei Romanze“), Richard Wagner („Wesendonck-Lieder“), Antonin Dvorak („Biblische Lieder“ Op. 99), Alban Berg („Sieben frühe Lieder“), Robert Schumann (Maria-Stuart Lieder, Op. 135), Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johannes Brahms („Zigeunerlieder“ Op. 103), Hugo Wolf, Richard Strauß („Drei Lieder der Ophelia“ Op. 67), Sergei Rachmaninoff oder Arnold Schönberg („Gurre-Lieder“), gilt vor allem der Aufführung und Wiederentdeckung von national und international relativ unbekanntem und wenig musiziertem Liedgut in unterschiedlichen Sprachen.

Hierzu gehören etwa Lieder des Rheinländers August Bungert, oder George Enesco (Rumänien), Paul Ben Haim (Israel), Lieder der Komponistinnen Ella Adaiewsky (Russland), Sofie Lidgi Hermann (Israel), oder spanischsprachige Kompositionen von Isaac Albeniz, Manuel de Falla, Joaquin Turina Pérez, Fernando Obradors (alle Spanien), Carlos Buchardo Lopez, Astor Piazolla (Argentinien), wie auch dem zeitgenössischen Berliner Komponisten Fred Syman.

Neben Liedern für Gesang und Klavier, wirkte die Mezzosopranistin auch als Solistin bei der Aufführung von Orchesterliedern (so in den „Sea pictures“ von Edvard Elgar), oder bei kammermusikalischen Konzerten mit (Gustav Mahler „Lieder eines fahrenden Gesellen“, „Das Lied von der Erde“ in der Bearbeitung von Arnold Schoenberg).

Die national und international tätige Mezzosopranistin und Preisträgerin des GEDOK Liedwettbewerbs für Frauenstimmen, Silke Hartstang (Beste Pop-Sängerin Deutschlands 1995, DRMV) absolvierte ihr Gesangsstudium sowie ihr Konzertexamen zur Opern- und Konzertsängerin (Oper / Lied / Oratorium) an der Staatlichen Hochschule für Musik Köln bei Prof. KS Reinhard Leisenheimer und Prof. Klesie Kelly-Moog (Gesang) sowie in der Liedklasse von Prof. Jürgen Glauß. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse für Lied bei Michael Gees.

Als Diplom-Musiklehrerin Gesang (Johannes-Gutenberg Universität Mainz) ist sie freiberuflich als Gesangsdozentin an der Universität zu Köln sowie der Universität Koblenz-Landau tätig.

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Photo © Silke Hartstang | Stefan Adam Photography

Esther Valentin

 

Esther Valentin

 

„Große Worte intim erzählt. Es duftet, strahlt, es streichelt und erschüttert uns… wir hören ein Lied.“

Neben der Opern- und Konzerttätigkeit als freiberufliche Sängerin widmet sich Esther Valentin seit vielen Jahren mit besonderer Leidenschaft dem Kunstlied und gibt regelmäßig Liederabende. Im April 2014 war sie Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühlings.

2015 gewann sie mit der Pianistin Rie Akamatsu den ersten Preis des hochschulinternen Liedwettbewerbs der HfMT Köln sowie den Festival Vocallis Preis im November 2016. Im Mai 2017 folgte die Produktion einer CD, auf der sie Lieder von Schubert und Eisler gemeinsam mit Rie Akamatsu am Hammerklavier und modernen Flügel interpretierte.

Den ersten Preis, sowie den Publikumspreis des Internationalen Schubert-Wettbewerbs Dortmund gewann sie im September 2018 mit der Pianistin Anastasia Grishutina. 2019 werden zahlreiche Liederabende der beiden Künstlerinnen sowie eine CD Produktion bei dem Label GWK Records als Co-Produktion mit dem SWR Baden-Baden folgen. Im Oktober 2018 gab sie ihr Debüt in der Kölner Philharmonie mit einem ausgewählten Liederprogramm.

Ebenfalls mit Anastasia Grishutina wurde sie nach der Teilnahme an einem Meisterkurs der Landesakademie Ochsenhausen im Sommer 2018 von der Bruno-Frey-Stiftung ausgewählt und mit dem Bruno-Frey-Preis in Höhe von 6.000 € ausgezeichnet. Das Liedduo war im November 2018 für eine Rundfunkaufnahme mit deutschen und französischen Liedern beim SWR Baden-Baden zu Gast.

Die junge Mezzosopranistin Esther Valentin studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Gesangsklasse von Prof. Mario Hoff. In einer Musikerfamilie aufgewachsen tritt sie seit ihrer Kindheit regelmäßig auf. Großen Einfluss auf ihren stimmlichen Werdegang hatte der Unterricht zunächst bei ihrem Vater Michael Valentin und später bei der Sopranistin Monica Pick-Hieronimi. Neben der studentischen Ausbildung erhält sie wertvolle Impulse vor allem spezialisiert auf den Liedbereich unter anderem von Brigitte Fassbaender, Thomas Quasthoff, Wolfram Rieger, Michael Gees, Axel Bauni, Ruth Ziesack, Stefan Irmer, Birgit Remmert, Klesie Kelly-Moog, Anne Le Bozec sowie Ulrich Eisenlohr. Zuletzt wurde Esther Valentin stimmlich von der Sopranistin Christiane Oelze betreut.

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Photo © Esther Valentin | Janine Kühn

Anastasia Grishutina

 

Anastasia Grishutina

„Wollte ich Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz. Und wollte ich wieder Schmerz nur singen, ward er mir zur Liebe.” (Franz Schubert)

Anastasia Grishutina widmet sich sehr erfolgreich und mit besonderer Intensität dem Kunstlied. Es ist ihr auch ein großes Anliegen russisches Liedrepertoire in Deutschland aufzuführen und dem hiesigen Publikum besser verständlich zu machen.

Im September 2018 gewannen die Mezzosopranistin Esther Valentin und Anastasia Grishutina den 1. Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Schubert-Wettbewerb Dortmund (III. LiedDuo Wettbewerb 2018). Außerdem wurde Anastasia Grishutina der Sonderpreis für die beste Liedpianistin verliehen.

Im August 2018 hat das Duo Valentin/Grishutina an einem Meisterkurs der Landesakademie Ochsenhausen teilgenommen. Daraufhin wurden sie von der Bruno-Frey-Stiftung ausgewählt und mit dem Bruno-Frey-Preis in Höhe von 6.000 € ausgezeichnet.

Zuvor wurde Anastasia Grishutina im November 2016 mit dem Begleiterpreis beim Brigitte-Kempen-Wettbewerb in Aachen ausgezeichnet. 2017 gewann sie zusammen mit dem Bariton Woongsu Kim den 2. Preis des International Student LiedDuo Competition in Groningen, sowie den 3. Preis des Hochschulinternen Lied-Duo-Wettbewerb der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

2019 CD-Produktion mit Esther Valentin bei dem Label GWK-Records als Co-Produktion mit dem SWR Baden-Baden.

2018 nahm Anastasia Grishutina beim SWR Baden Baden mit Esther Valentin ausgewählte Lieder von Schubert, Wolf, Debussy und Poulenc auf. Bereits 2013 und 2015 hat  sie CDs mit Liedern von Medtner und Mussorgsky mit der Sopranistin Irina Egorova aufgenommen.

Anastasia Grishutina gastiert auf zahlreichen Festivals wie dem „Festival Klavier“ im Brucknerhaus Linz, „Con Bravura” im Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach, beim „Forum Deutscher Musikhochschulen” in der Mathias-Jakobs-Stadthalle in Gladbeck, beim „Peter de Grote Festival” und beim „Antiqua Musica Nova” in Groningen, sowie beim Schubert-Fest in Dortmund. 2018 gab sie mit Woongsu Kim ein Lunch-Konzert in der Dutch National Oper & Ballett Amsterdam und es folgte ihr Debut in der Kölner Philharmonie.

Anastasia Grishutina bekam ihren ersten Klavierunterricht mit sieben Jahren an der Skrjabin Schule für Musik. Stets bekam sie musikalische Impulse von ihrer Mutter Ljudmila Borisowskaja. 2003 bis 2007 hat sie am Gnessin Kolleg für Musik Klavier und Pädagogik in der Klasse von Andrej Chitruk studiert. 2007 bis 2013 hat sie am Staatlichen Tchaikowsky-Konservatorium Moskau Klavier, Cembalo und Hammerklavier in den Klassen von Slava Poprugin, Ekaterina Derzhavina, Olga Martynova, Olga Filippova, Alexey Schewtschenko, sowie 2014 – 2016 Klavier Solo an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Adrian Oetiker studiert. Seit 2016 studiert sie Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Ulrich Eisenlohr und Prof. Stefan Irmer. Dort korrepetiert sie in den Gesangsklassen.

Bei zahlreichen Meisterkursen erhielt sie unter anderem von Alexej Ljubimow, Homero Francesch, Dirk Mommertz, Anne Le Bozec und Jan Philip Schulze, Erik Bataglia, Wen Sinn Yang, Werner Bärtschi, Bart van Ort, Elizabeth Joyé und Wolfgang Brunner, Ella Sevskaya, Bob van Asperen, Ruth Ziesak, sowie Christoph Pregadien und Michael Gees Impulse und Inspirationen für ihren musikalischen Werdegang.

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Photo © Anastasia Grishutina | Un Lee

 

Konstantin Paganetti

Konstantin Paganetti

Wir begrüßen Konstantin Paganetti in der Liedwelt Rheinland und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Hier entsteht in Kürze eine Liedwelt-Biographie. Untenstehend finden Sie weiterführende Informationen.

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Marta Wryk

Marta Wryk

“Bevor ich angefangen habe zu singen, galt ich in meiner Heimat Polen als hoffnungsvolle junge Dichterin. Ich war sieben als meine ersten Gedichte in Kinderzeitungen erschienen und 17 als ich in einem der wichtigsten polnischen Literatur-Magazine, „Zeszyty Literackie“ veröffentlicht habe, neben großen polnischen Dichtern und Literaturnobelpreisträgern. Dann ist aber etwas passiert und ich konnte und wollte nicht mehr schreiben.

Ich wollte nur Singen und das Kunstlied ist genau der Ort, wo ich meine alte Leidenschaft für das Wort und die neue Leidenschaft für die Musik vereinigen konnte. Mich faszinierte von Anfang an, wie Gedichte durch die Musik ein neues Leben bekommen und wie sich die Farben und Qualitäten der Wörter verändern, wenn sie mit Melodien verbunden werden. Ich dachte, die Wörter, die man mit der Stimme im Konzertsaal oder im Theater zum Leben erweckt, sind machtvoller und prägnanter als die, die auf dem Papier bleiben.

Ich habe beschlossen, Sängerin zu werden, weil ich den Text durch Musik vermitteln wollte. Die Leidenschaft für das Theater kam erst etwas später. Heute bin ich hauptsächlich als Opernsängerin tätig, aber das Liedrepertoire ist immer für mich wichtig geblieben. Ich genieße die Intimität und die direkte Verbindung mit dem Publikum, die man nur in einem Liederabend hat und die unmittelbare Zusammenarbeit mit dem Pianisten oder der Pianistin. Hier hat man viel Freiheit und es ist eine schöne Abwechslung zur Arbeit im Theater, wo die künstlerischen Entscheidungen sehr oft ein Ergebnis von Kompromissen zwischen vielen Beteiligten sind. Und natürlich genieße ich den Vorbereitungsprozess, den ich immer wieder mit dem gleichen frommen Bezug zum Text anfange.”

Die polnische Mezzosopranistin Marta Wryk ist eine international gefragte Opern- und Konzertsängerin, die seit einigen Jahren in Köln beheimatet ist. Ihre Engagements führten sie nicht nur nach Deutschland und ganz Europa, sondern auch nach USA, Kanada und Südafrika. Mit einem vielfältigen Lied- und Kammermusik-Repertoire war sie auch in der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, am Musiekzentrum de Biljoke Gent, an der Symphony Space in New York, an der Chopin Foundation in Miami und in Polen bei der Krzysztof Penderecki European Centre for Music in Luslawice und beim Internationalen Chopin Festival in Antonin zu hören. Sie ist 1. Preisträgerin des XVI. Internationalen Liedwettbewerbs in Gorizia, wo sie auch einen Sonderpreis für das interessanteste Programm erhielt.

Ihre besondere Leidenschaft für das Lied entwickelte sich aus ihrer engen Beziehung zur Poesie und Literatur. Marta Wryk ist selbst Dichterin und Autorin. Sie veröffentlicht regelmäßig in polnischen Zeitungen und Literatur-Magazinen und wurde für ihre Gedichte und Aufsätze oft ausgezeichnet.

Auf Opernbühnen in Köln, Wiesbaden, Bonn und Wuppertal, sowie in Polen und Frankreich hat sie Partien wie Cherubino, Dorabella, Annio, Zweite Dame, Wellgunde, Siegrune, Suzuki, Mercedes, Giannetta, Ascanio, Smeton und viele andere gesungen.

Wenn Marta Wryk nicht im Rahmen ihrer Konzert- und Opernengagements unterwegs ist, genießt sie es, in Köln mit dem Pianisten Tobias Koltun zusammenzuarbeiten. Der Fokus ihres Duos liegt auf französischer Musik (Duparc, Poulenc, Fauré) und den Liedern Robert Schumanns. Marta Wryk liegt auch der sängerische Nachwuchs am Herzen und vermittelt ihre Erfahrungen in Köln einer kleinen Gruppe Gesangschüler, mit denen sie an Stimmbildung und Interpretationsfragen arbeitet.

Marta Wryk studierte an der Frederic Chopin Musikuniversität in Warschau und an der Manhattan School of Music in New York. Weiteren Feinschliff holte sie sich in Meisterklassen unter anderem bei Tom Krause, Helena Łazarska, Ileana Cotrubas, Helen Donath, Stephanie Blythe, Elly Ameling, Roger Vignoles und Helmut  Deutsch. Sie war eine Stipendiatin des Franz Schubert Institut in Baden bei Wien und der Richard Wagner Stiftung.

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© Photo: Marta Wryk | Kinga Karpati

Eike Kutsche

Eike Kutsche

“Ich öffne mich für Klang und genieße…”

Eike Kutsche studierte Gesang bei Prof. Margit Kobek (Hochschule für Musik und Tanz, Köln/Herchen), Jessica Cash (London) sowie Hartmut Singer (Kerpen) und Musikwissenschaft an der Universität Bonn. Ihre Vorlieben lagen zunächst bei den Opernarien des Belcanto und Verismo. Sie entwickelte ihre Stimme weiter, lernte unter anderem Jodeln und entdeckte für sich auch den  Obertongesang: Wolfgang Saus (Aachen/München). Die stimmlichen Techniken beider Genres erfordern einen Spagat im Hinblick auf klassischen Gesang.

Durch den hörbaren Reichtum an Obertönen rückten Artikulation und Sprache in einen neuen Fokus: so wurde das Lied interessant. Die obertonreichen Lieder der Hildegard von Bingen berühren und faszinieren sie in diesem Hinblick besonders: “Sprache und Klang verschmelzen zu einer Einheit und eröffnen eine neue Sinnlichkeit.”

In der freien Improvisation verbindet sie schließlich Genres und Kulturen und spielt mit Klängen. So entstehen Melodien und eigene Sprachen, die eine besondere Resonanz im Publikum bewirken. Auf diese Weise berührt, entwickelt sich aus der Interaktion von Sängerin und Publikum eine besondere Stimmung: „Ich öffne mich für die Energien im Raum und lasse sie im Klang durch mich hindurchfliessen.“

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© Photo: Eike Kutsche | privat