Archiv der Kategorie: Portraits

Liedsommer 2020

 

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Sommer-Highlights rund um’s Kunstlied

Auch 2020 ist wieder unser sommerliches Kaleidoskop der Liedkunst im Rheinland zu erleben. Das Festival Liedsommer präsentiert Künstlerinnen und Künstler des Netzwerks Liedwelt Rheinland an ausgesuchten Orten zwischen Ende April und Ende September 2020.

Dabei erklingen auf Orte und Anlässe abgestimmte Programme.

Das Festival Liedsommer und das Netzwerk Liedwelt Rheinland werden auch 2020 von zahlreichen Partnern unterstützt.

 

Yuhao Guo

Yuhao Guo

Wir begrüßen Yuhao Guo in der Liedwelt Rheinland und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Hier entsteht in Kürze eine Liedwelt-Biographie. Untenstehend finden Sie weiterführende Informationen.

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Photo © Liedwelt Rheinland | Sebastian Herzog-Geddes

Konstantin Paganetti

Konstantin Paganetti

Eine intensive musikalische Zusammenarbeit verbindet ihn mit den jungen Pianist*innen Anastasia Grishutina und Toni Ming Geiger, mit denen er neue Konzertformate entwickelt und so klassisches Liedrepertoire einem breiten Publikum präsentieren möchte. Zusammen mit Anastasia Grishutina gewann er 2019 den Förderpreis des Paula Salomon-Lindberg-Wettbewerb „DAS LIED“. Im gleichen Jahr debütierte er mit einem inszenierten Liederabend mit Toni Ming Geiger und Elena Harsányi beim Festival für Alte Musik Knechtsteden. Seit dem Wintersemester 2015/16 studiert Konstantin Paganetti an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Gesang bei Christoph Prégardien und ist seit Sommer 2017 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

 

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Photo © Liedwelt Rheinland | Michael Wagener

Laura Pitz

 

Laura Pitz

Laura Pitz, geboren 1992, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. Daneben erhielt sie auch Unterricht im Violin- und Oboenspiel.

Nach dem Abitur begann sie im Jahr 2012 ihre pianistische Ausbildung an  der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Josef Anton Scherrer. Ein Studienjahr absolvierte sie zudem an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo sie von Cordelia Höfer-Teutsch unterrichtet wurde. Im Rahmen von internationalen Meisterkursen erhielt sie weitere Impulse u.a. von Manfred Aust, Matthias Kirschnereit, Olivier Gardon, Henri Sigfridsson und Markus Bellheim.

Laura Pitz war bereits im Jugendalter sowohl solistisch als auch in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen in Konzerthäusern wie der Essener Philharmonie, der Bochumer Jahrhunderthalle, dem Cuvilliés-Theater München sowie beim Schleswig-Holstein-Musikfestival zu hören. Mehrfache 1. Bundespreise des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ zeichnen sie aus. Sie wurde zudem mit Sonderpreisen der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der ZONTA International/Union deutsche ZONTA Clubs ausgezeichnet. Laura Pitz ist Preisträgerin des Westfälischen Klavierwettbewerbs „ Van Bremen“ und des Rotary Klavierwettbewerbs  und  erhielt den 2. Trimborn-Förderpreis NRW.

Gefördert wurde Laura Pitz als Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, des DAADs und der Gisela und Erich-Andreas Stiftung.

Im Laufe ihres Studiums hat sie eine besondere Leidenschaft für das Kunstlied entwickelt und absolviert in diesem Zuge derzeit das Master-Studium „Liedgestaltung“ bei Ulrich Eisenlohr an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie ist eine gefragte Duo-Partnerin und Korrepetitorin bei nationalen und internationalen Wettbewerben und konzipiert regelmäßig Liederabend-Programme mit verschiedenen Sängerinnen und Sängern. Sie arbeitete mit namhaften Liedinterpret*innen wie Anne le Bozec, Pauliina Tukiainen, Ingeborg Danz und Jan Philipp Schulze zusammen.

Seit April 2019 wird Laura Pitz vom Verein Live Music Now Köln e.V. gefördert.

Neben der künstlerischen Tätigkeit ist ihr die Musikvermittlung ein großes Anliegen. Sie lehrt seit Anfang 2018 Klavier an der Kreismusikschule in Viersen; ihre Schüler erhielten bereits mehrfach erste Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“.

 

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Photo © Laura Pitz  | Minna Kettunen

Silke Weisheit

 

Silke Weisheit

Der Zauber des Wortes in der Melodie – Gedichte haben mich immer schon fasziniert, besonders in der Verbindung mit Musik”

Die Mezzosopranistin Silke Weisheit legt neben ihrer Tätigkeit als freischaffende Konzertsängerin ihren Schwerpunkt auf die Gestaltung von Liederabenden mit Rezitation, die sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Schauspieler und Sprecher Philipp Schepmann, veranstaltet. Eine Auswahl aus den Abenden:

  • „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ – ein Abend mit Heine-Texten mit Kompositionen von Robert und Clara Schumann, Johannes Brahms und Franz Liszt
  • “Goethe-Texte” und Kompositionen von Robert Schumann und Carl Friedrich Zelter, begleitet mit Konzertharfe
  • “Biblische Texte” mit Kompsitionen von Johannes Brahms und Antonin Dvorak
  • “Goethe in Neapel” – Eine musikalische Reise mit Kompositionen von Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy

Im Entstehen sind Abende zu den Themen „Mond-Nacht“, „Nacht-Liebe“, „Phantastische Nacht“ und „Die Liebe hat gelogen“.

Biographie

Bereits während ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Claudio Nicolai und Prof. Hans Sotin faszinierte Silke Weisheit die Gestaltung von Liedern besonders.

Seit einigen Jahren vertieft sie dies durch wertvolle Impulse von Ingeborg Danz und dem Pianisten Tobias Krampen.

Auf der Opernbühne verkörperte Silke Weisheit Rollen wie Cherubino / 3. Knabe / 3. Dame (Mozart), La Cenerentola (Rossini) und Prinzessin Linetta (Prokofjew).

Im Konzertfach sang sie die Alt-Partien der Oratorien, Passionen und Messen von J.S. Bach, Brahms und Verdi wie auch Kompositionen von Hening Frederichs und Martin Palmeri.

Eine besondere Liebe hegt die Sängerin zu Orchesterliedern, von denen sie die „Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler und die „Wesendonck Lieder“ von Richard Wagner zu Gehör brachte.

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Photo © Silke Weisheit | Andreas Biesenbach

Lisa Ochsendorf

 

Lisa Ochsendorf

„Das Lied ist eine intime Miniatur, es offenbart ganze Gefühlswelten und berührt mich dadurch unmittelbar, direkt und persönlich.“

Diese Kunstform könnte durch das Zusammenwirken von Musik und Poesie sowie die sehr enge Interaktion zwischen Sänger, Pianist und Publikum intensiver kaum sein.

Lisa Ochsendorf trat bereits mehrfach in der Alten Oper sowie der Paulskirche in Frankfurt am Main auf. Konzerte führten sie unter anderem nach Aachen, Berlin, Dortmund, Freiburg, Köln, Leipzig und Stuttgart sowie nach Frankreich, Italien, Österreich und in die Schweiz. Ihr Repertoire umfasst Lieder der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik. So war sie bei dem Projekt Poet in Residence an der Entstehung und der Uraufführung eines Werkes beteiligt. Das Zusammenspiel von Musik und Sprache faszinierte Lisa Ochsendorf schon immer, weshalb sie neben Musik auch Französisch in Frankfurt am Main studierte. Im Juli 2019 schloss sie ihr Masterstudium Liedgestaltung bei Prof. Ulrich Eisenlohr an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ab.

Musikalische Inspirationen erhielt die Pianistin außerdem in Meisterkursen bei Erik Battaglia, Axel Bauni, Helmut Deutsch, Irina Edelstein, Ulrich Eisenlohr, Peter Nelson, Christoph Prégardien, Jan-Philipp Schulze und Pauliina Tukiainen.

2017 begleitete Lisa Ochsendorf die Preisträgerin Martha Jordan bei dem Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerb „Das Lied“ in Berlin. Im November 2018 gewann sie zusammen mit der Sopranistin Charlotte Watzlawik den zweiten Preis des Brigitte-Kempen-Wettbewerbs.

Neben einem Erasmus-Stipendium für ihr Auslandssemester in Lausanne wurde sie zwei Jahre vom Deutschlandstipendium gefördert und war Stipendiatin der Freunde und Förderer der HfMT Köln sowie der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

Außerdem setzt sich Lisa Ochsendorf sehr für die Musikvermittlung ein und spielt mit ihren Duopartnern daher auch in allgemeinbildenden Schulen. So können junge Menschen das Kunstlied hautnah miterleben, den Künstlern persönlich Fragen stellen und sich so für die Musikwelt begeistern.

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Photo: Lisa Ochsendorf © Charlotte Watzlawik

 

Milena Knauss

Milena Knauss

„Ein Lied ist für mich wie ein Gemälde. Es ist ein Tor, durch das wir in eine Welt hineinsehen können. Das Lied macht mir in besonderer Weise die Vergänglichkeit der Musik als Zeitkunst bewusst. Kaum hat man in die neue Welt hineingeschaut, ist der Zauber auch wieder vorbei – zurück bleiben beim Musizieren wie beim Zuhören Bilder, die in der Seele weiterleben.“

Milena Knauß wurde in Heidelberg geboren. Schon früh von der Musik begeistert, begann sie ihre musikalische Ausbildung im Alter von 6 Jahren auf dem Klavier. Die Sopranistin studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Claudia Kunz-Eisenlohr. Meisterkurse bei Johannes Martin Kränzle, Ulrike Sonntag, Dr. Gerd Uecker, Michael Gehrke, Anne Schwanewilms und Klesie Kelly-Moog runden ihre Ausbildung ab.

Mit Liebe widmet sich die junge Sopranistin dem Liedgesang, hier liegt der Schwerpunkt ihres Repertoires auf der deutschen und französischen Hoch-und Spätromanik und Moderne.

Konzerte führten sie nach Italien, Belgien, in die Niederlande, die Schweiz und nach Chile. So gehören das Weihnachtsoratorium und Osteroratorium von Bach, Haydns Nelson-Messe, Mozarts Vesperae solennes de confessore und seine Große Messe in c Moll, die Große Messe in C-Dur von Beethoven und der 42. Psalm von Mendelssohn-
Bartholdy zu ihrem Konzertrepertoire.

Milena Knauß ist seit der Spielzeit 2014/15 regelmäßig als Gast am Theater Aachen engagiert. Zuletzt stand sie dort zum Beispiel als Concepción in L´Heure Esagnole von Ravel, Anne Frank in Das Tagebuch der Anne Frank von Grigori Frid sowie in der vergangenen Spielzeit als Flora in La Traviata von Giuseppe Verdi und als Anna Kennedy in Maria Stuarda von Gaetano Donizetti auf der Bühne. In 2018 war Milena Knauß außerdem als Figaro-Gräfin und als Erste Dame in der Zauberflöte von Mozart für die Rheinische Opernakademie Köln zu sehen und feierte ihr Debüt mit dem Leipziger Symphonieorchester unter der Leitung von Nicolas Kruger. In der Spielzeit 2019/20 freut sie sich besonders auf ihr internationales Debüt als Mimì in La Bohème im Normansfield Theatre London.

Milena Knauß war Stipendiatin des DAAD im Rahmen der Internationalen Musikakademie Montepulciano, der International Music Academy München und der Stadt Berlin. Sie besitzt einen Abschluss in Vergleichender Literaturwissenschaft und Französistik.

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Photo © Milena Knauss | Désirée Werleen