Gelbe Villa

 

Gelbe Villa

Die Gelbe Villa wurde 1907 am Hang der Ville von einem Ziegeleibesitzer erbaut. Die Front schaut ins Tal, über Felder, Gewerbegebiet, den Kölner Grüngürtel… bis zum Kölner Dom.

Nachdem das Haus 1986 unter Erhalt aller alten Elemente (Türen, Fenster, Grundriss, Treppenhaus) liebevoll restauriert war, zogen Menschen ein, die der Musik sehr zugetan waren. Der Salon bekam einen Flügel, es erklang Klavier- und Kammermusik. Die ersten Konzerte waren schnell organisiert und wurden bald zum festen Brauch. Sie sind geprägt von Begeisterung für die Musik und Freude an Geselligkeit.

Zentrifuge Bonn

 

Zentrifuge Bonn
Haus der Luft- und Raumfracht

Räume für Musik und Kultur

1955 erwirbt die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt die Godesberger Allee 70, um dort das Institut für Flugmedizin einzurichten. Im Garten des Hauses wird eine kreisrunde Halle für eine Human-ZENTRIFUGE errichtet, in der die Auswirkungen von Beschleunigungskräften auf den menschlichen Organismus untersucht werden. In der ZENTRIFUGE werden Piloten und Astronauten ausgewählt und trainiert.

1980 zieht das Institut für Flugmedizin mit der ZENTRIFUGE nach Köln-Porz um (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR). Die Godesberger Allee 70 wird zum Haus der Luft- und Raumfahrt umgebaut, die ZENTRIFUGEN-Halle steht leer.

2009 erwerben Monika Osterheld und Peter Koepke das Haus der Luft- und Raumfahrt, dessen Veranstaltungssräume für verschiedene soziale und kulturelle Zwecke genutzt werden.

Sinngewimmel

 

Sinngewimmel

Warum gehen wir ins Konzert?

In einer Zeit des Internets, Spotify und Youtube, wenn die Musik uns von überall entgegengeschleudert wird, ist das eine allgegenwärtige Frage für die Musiker.

Sinngewimmel heißt: Verschiedenes ausprobieren aber immer mit einem zentralen Punkt im Kopf: einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen, unabhängig vom Alter und sozialen Differenzen aber mit Neugier für das Neue und Bedarf für das Schöne, zusammenkommen und gemeinsam einen unerwarteten Augenblick teilen.

Die Technologisierung kann unserer Meinung nach diesen ganz einfachen Moment des Zusammenseins und Teilens mit Nichts ersetzen.

Unter sinngewimmel@gmail.com können Sie sich für weitere Veranstaltungen informieren lassen und in den Newsletter-Verteiler.

Stadt Königswinter

 

Stadt Königswinter

Die Lage Königswinters wird durch die Nähe zu Bonn und insbesondere zu dem sechs Kilometer entfernten Bundesviertel begünstigt. Das Rheintal weitet sich bei Königswinter nördlich von Drachenfels und Petersberg schrittweise in die beginnende Kölner Bucht aus.

Königswinter war während der englischen Rheinromantik-Reisewelle der 1830er-Jahre ein beliebtes Reiseziel und ist dadurch in die englische Literatur eingegangen.

Augustinum Bonn

 

Augustinum Bonn

Nur zehn Minuten von der Innenstadt und direkt am Rhein steht mit der Augustinum Seniorenresidenz Bonn ein weltoffenes und lebendiges Haus für ältere Menschen. Unter einem Dach gibt es hier alles, was das Leben im Alter einfach und unkompliziert macht.

Das abwechslungsreiche Kulturprogramm genießt nicht nur bei unseren Bewohnern, sondern auch im gesamten Bonner Raum einen hohen Stellenwert.

RheinVokal

 

RheinVokal
Festival am Mittelrhein

RheinVokal findet als internationales Festival für Vokalmusik seit 2005 jährlich in der Region Mittelrhein zwischen Bingen und Remagen statt. Solisten und Ensembles gastieren zwischen Juni und August in bedeutenden historischen Spielstätten der Region.

Im Mittelpunkt der rund 20 Konzerte steht die menschliche Stimme mit all ihren Facetten. Neben Liveübertragungen zeichnet der Südwestrundfunk zahlreiche Konzerte auf, die in einer RheinVokal-Radiowoche in der zweiten Jahreshälfte gesendet werden.

Jacques-Offenbach-Gesellschaft

 

Jacques-Offenbach-Gesellschaft

Jacques Offenbach schuf ein gewaltiges kompositorisches Werk, das weit über die wenigen heute noch gespielten “Operetten” hinausgeht.

Die Jacques-Offenbach-Gesellschaft hat ihren Sitz in Bad Ems, was sich dadurch erklärt, dass sich Jacques Offenbach zwischen 1858 und 1870 wiederholt zur Kursaison im Hochsommer an die Lahn begab. Erst in zweiter Linie der Erholung wegen. In erster Linie suchte und fand er dort sein Publikum, denn ein maßgeblicher Teil der Gäste stammte aus Frankreich, insbesondere Paris. So kam es, daß Offenbach sein eigenes Ensemble mitbrachte, als Dirigent seiner Werke in Erscheinung trat und an neuen Stücken für den Winter in Paris weiterarbeitete.

Wesentliche Teile seines “Orpheus” etwa sind in der entspannten Atmosphäre des mondänen Kurbads Ems entstanden. Zum Emser Stolz gehören auch die acht Werke, die im heute noch erhaltenen Marmorsaal ihre Uraufführung erlebt haben, darunter “Les Bavards” (1862), “Il Signor Fagotto” (1863), “Lischen et Fritzchen” (1863), “Jeanne qui pleure et Jean qui rit” (1864) und “Coscoletto” (1865).

Die Jacques-Offenbach-Gesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein, der sich der Aufgabe verschrieben hat, das Werk Offenbachs bekannt zu machen, durch Aufführungen wie durch wissenschaftliche Forschung.

Die Jacques-Offenbach-Gesellschaft hat ihren Sitz in Bad Ems, was sich dadurch erklärt, dass sich Jacques Offenbach zwischen 1858 und 1870 wiederholt zur Kursaison im Hochsommer an die Lahn begab. Erst in zweiter Linie der Erholung wegen. In erster Linie suchte und fand er dort sein Publikum, denn ein maßgeblicher Teil der Gäste stammte aus Frankreich, insbesondere Paris.

Kölner Offenbachgesellschaft

 

Kölner Offenbach-Gesellschaft

Jacques Offenbach wurde am 20. Juni 1819 in Köln am Großen Griechenmarkt geboren. Das einzige, was in seiner Heimat daran erinnert, ist der Offenbach-Platz. Dort stand früher die Synagoge, in der sein Vater Kantor war. Und sonst? Offenbar hat sich in den Köpfen der Menschen noch keine rechte Verbindung zwischen „Köln” und „Offenbach” verankert. Dabei ist Offenbach wie ein Geschenk an die Stadt. Ein Geschenk, das noch gar nicht richtig ausgepackt wurde.

Seit Dezember 2015 gibt es die „Kölner Offenbach-Gesellschaft e.V.”. Viele Kölner Persönlichkeiten zählen zu den Gründungsmitgliedern.

 

Interview mit Konstantin Paganetti

„Das Lied ist für mich eine der schönsten und natürlichsten Arten mit Menschen in Kontakt zu treten.“ – Interview mit Konstantin Paganetti

 

Konstantin Paganetti ist 23 Jahre alt und studiert an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln Gesang. Am 8. Mai 2019 ist der Bariton in einer Jacques Offenbach Revue im Kölner Domforum zu hören, die im Rahmen des Liedsommer 2019 geplant wurde. Im Interview erzählt er von seinen ersten musikalischen Berührungspunkten und was das Lied für ihn bedeutet.

Der Bariton Konstantin Paganetti wuchs in einem musikalisch geprägten Elternhaus in Neuwied am Rhein auf. Der 23-Jährige studiert seit 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln Gesang bei Christoph Prégardien. Paganetti ist gefragter Solist und Ensemblesänger und verbrachte bereits Zeit bei Chorproben und Gesangstunden, bevor er sprechen konnte.

„Meine Eltern sind Kirchenmusiker und haben viel für Alte Musik übrig. Schon als Kind wurde ich von ihnen an das Kunstlied herangeführt“, erzählt er. Der musikalische Geist der historischen Aufführungspraxis liegt Konstantin besonders am Herzen. Nachdem er in den Kinderchören seiner Mutter gesungen hatte, wirkte er in der Kantorei St. Matthias Neuwied mit. Weitere musikalische Impulse erhielt er vor allem von seinem Vater im Kammerchor Neuwied, aber auch im Landesjugendchor Rheinland-Pfalz und im Kölner Kammerchor von Peter Neumann.

Mit der Zeit entwickelte Paganetti ebenfalls ein großes Interesse für historische und moderne Tasteninstrumente. Regelmäßig setzt er in Liederabenden auch seinen Hammerflügel als Begleitinstrument ein. Vor allem die außergewöhnlichen Klangfarben der alten Instrumente reizen ihn sehr. „Besonders spannend wird es, wenn man in einem Konzert beispielsweise Mozart-, Haydn- und Beethoven-Lieder auf einem Instrument der Wiener Klassik und romantische Kunstlieder auf einem modernen Konzertflügel präsentieren kann. Das ist zwar sowohl für mich als Sänger, als auch für den Pianisten eine große Herausforderung – für das Publikum aber eine willkommene klangliche Abwechslung und Differenzierung. Wir dürfen da nie aufhören neue Wege zu gehen“, findet der Sänger.

Neben Cello- und Klavierunterricht begann er vor zehn Jahren Gesangsunterricht bei seinen Eltern zu nehmen. Mittlerweile studiert er an der Kölner Musikhochschule Gesang und freut sich, die künstlerische Ausbildung mit all ihren praktischen Einheiten und dem individuellen Einzelunterricht dort genießen zu dürfen. „Wir haben in den letzten Semestern des Bachelors viele Möglichkeiten und Freiheiten.“ Konstantin Paganetti wird voraussichtlich 2020 seinen Bachelor beenden. Wo er sein Studium im Master weiterführen wird, steht noch nicht fest.

Kammermusik in Reinform

Klar ist jedoch, dass er sich auch in Zukunft intensiv mit der Gattung Kunstlied beschäftigen wird. „Das Lied trifft den Menschen ganz unmittelbar und wenn man sich als Zuhörer nicht komplett verschließt, können wir Künstler zusammen mit dem Publikum neue Welten entdecken. Dann berühren uns die Lieder auf intensive Weise“, sagt der 23-Jährige. Für ihn ist das Lied „Kammermusik in Reinform“ und „eine der schönsten und natürlichsten Arten mit Menschen in Kontakt zu treten und zu kommunizieren“. Durch das Lied könne man sich auf unterschiedlichste Weise verwirklichen. Sowohl die Beschäftigung mit den Liedtexten, als auch das Erarbeiten großer Liedzyklen sei stets eine erfüllende Herausforderung. „Ich frage mich dann immer was mit dem lyrischen und erzählenden Ich passiert, möchte den Text durchdringen verstehen, bevor ich ihn selbst interpretiere“, sagt Paganetti.

Einen Zugang müsse man selbst finden, ob durch den Text oder die Musik. Eine große Ehre sei für ihn die künstlerische Zusammenarbeit mit anderen Liedgrößen wie den Pianisten Michael Gees und Christoph Schnackertz, mit denen er 2018 erstmalig zusammen Liederabende gestaltete. Als weitere musikalische Höhepunkte beschreibt er seine Aufführungen der Winterreise von Franz Schubert zusammen mit dem Pianisten Eric Schneider im Jahr 2017.

Konzert mit Eric Schneider

„In den letzten fünf Jahrhunderten europäischer Musikgeschichte wurde unfassbar viel gute Musik geschrieben, ich entdecke immer wieder Neues.“ Die Musik und die Beschäftigung mit Liedern habe ihm durch unterschiedliche Lebensphasen geholfen. „Die Musik gehört zu den wenigen Dingen des Lebens, die einen nie im Stich lassen und immer für einen da sind. Das ist schon ein ganz großer Luxus.“

In neue Charaktere schlüpfen

Am 8. Mai 2019 wird es im Kölner Domforum die Premiere einer Jacques Offenbach Revue geben. Gemeinsam mit Schauspielern wird der Abend kammermusikalisch inszeniert und bringt die Charaktere lebhaft in eine ganz neue Operette auf die Bühne. „Auf Stichwort schlüpfen wir in unterschiedlichste Rollen“, verrät Paganetti.

Neben dem Lernen für die Hochschule und neuem Repertoire sowie Proben seien auch Auszeiten wichtig. „Da aber alles viel Freude macht und genau das ist, was ich machen möchte, investiere ich gerne meine Zeit“, so der Bariton. Der Kontakt mit Kollegen und die vielfältigen Möglichkeiten und Arbeitsfelder als Lied- und Konzertsänger machen für ihn den Reiz seiner Arbeit aus. „Meine Eltern haben mich zum Glück immer auf meinem Weg unterstützt.“

In Zukunft möchte sich der 23-Jährige auch weiterhin mit dem Lied auseinandersetzen: „Es ist privat und unmittelbar, möchte Menschen berühren und Welten entdecken“.

Das Interview führte Elena Sebening am 13. März 2019.

 

© Photo: Konstantin Paganetti |  Lukas Kurpjuhn

Schumannfest 2019

Schumannfest 2019

Festival rund um Clara und Robert Schumann

2019 jährt sich der Geburtstag Clara Schumanns zum 200. Mal. Das Fest feiert jene außergewöhnliche Frau, die als Pianistin ein internationaler Star war, ihr großes Potential als Komponistin an der Seite ihres berühmten Mannes aber nie ganz entfalten konnte.  Eine Persönlichkeit, die es geschafft hat, sich als achtfache Mutter in einer männerdominierten Welt durchzusetzen, die mit allen musikalischen Größen ihrer Zeit verkehrte und die als Konzertunternehmerin und Programmgestalterin das Musikleben nachhaltig geprägt hat.

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Konzert am 29.5.2019

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