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Benjamin Hewat-Craw

Benjamin Hewat-Craw

 

Der Bariton Benjamin Hewat-Craw ist ein begabter Liedsänger auf Englisch und Deutsch. Im November 2017 hat er einen Liederabend im Beethovenhaus Kammermusiksaal gegeben.

Er fokussiert sich auf die Zyklen von Schumann und Schubert. Im September 2018 ist seine erste Winterreise mit Yuhao Guo als Pianisten zu erleben, der weitere Konzerte folgen sollen. Er hat eine große Leidenschaft für die Lieder der englischen Komponisten R. Vaughan-Williams und G. Finzi, deren Zyklen er oft in England und Deutschland gesungen hat.

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Konzert am 3.11.2018
Konzert am 1.5.2018
Bericht über das Konzert am 1.5.2018

 

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Christoph Maria Wagner

Christoph Maria Wagner

„Obwohl ich als Komponist sehr gerne in den unterschiedlichsten Genres arbeite, gibt es doch zwei Schwerpunkte: die Klaviermusik – die mir als Pianist naturgemäß naheliegt – und das Musiktheater beziehungsweise die Vokalmusik. Das romantische Kunstlied habe ich immer sehr geliebt – besonders die Lieder von Robert Schumann, deren schönste Beispiele für mich zu den wahrhaft kostbaren Schätzen der europäischen Kulturgeschichte gehören. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb habe ich mich der Gattung des Kunstlieds über viele Jahren sozusagen „von draußen“  erst allmählich angenähert.

„Als Vokalkomponist begonnen habe ich mit einer absurden Kurzoper, es folgten unter anderem eine Kammeroper, eine Ein-Personen-Mini-Oper für Sopran und Klavier, eine Schauerballade für Bariton und Klavier, ein Zyklus von Volkslied-Remixen für Sopran und Ensemble und schließlich nun ein ausgewachsener Zyklus von Songs für Bariton und Klavier nach Charles Bukowski. Es ist also nicht auszuschließen, dass ich mich dem Klavierlied noch weiter annähere…

Christoph Maria Wagner wurde am  28.11.1966 in Pfullendorf (Nähe Bodensee) geboren. Er studierte Komposition und Dirigieren an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und unterrichtet an diesem Institut seit 1995.

Wagners Aktivitäten als musikalischer Interpret sind breit gefächert:

In pianistischer Funktion ist er als Solist und Kammermusiker in Deutschland, Österreich, Niederlande, Frankreich, Belgien, Polen und der Schweiz aufgetreten.

2006 hat er in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk eine Super-Audio-CD seines Klavierwerkes aufgenommen, die beim Label cybele records erschienen ist, im Oktober 2006 in einer 45-minütigen Sendung ausführlich vorgestellt und in der renommierten Fachzeitschrift Le monde de la musique mit 4 Sternen (Höchstwertung) ausgezeichnet wurde. In der Spielzeit 2013/2014 hat er sich als Komponist für Hagen in drei Konzerten mit dem Philharmonischen Orchester Hagen als Komponist, Dirigent und Pianist vorgestellt.

Christoph Maria Wagners Werkverzeichnis umfaßt bis heute über vierzig teilweise sehr umfangreiche Kompositionen unterschiedlichster Besetzung und Gattung. Seine Dirigiertätigkeit erstreckt sich vor allem auf den Bereich der Musik des 20. und  21. Jahrhunderts.

Photo: Christoph Maria Wagner

Konzert am 11.4.2018
Bericht zum Konzert am 11.4.2018 / I
Bericht zum Konzert am 11.4.2018 / II

Elnara Ismailova

Elnara Ismailova

Mich hat der Gesang als ganz fundamentales Ausdrucksmittel des Menschen immer schon fasziniert. Jeder Musiker muss innerlich singen, seine Seele muss singen können, sonst kann man nicht musizieren.

Elnara Ismailova konzertiert im In- und Ausland mit Klavier- und  Liederabenden. In der Presse werden ihre Solokonzerte als „…ein herausragendes künstlerisches Ereignis“ gepriesen, ihr Klavierspiel wie „…meisterlicheVirtuosität, fantasiereiche Musikalität…“ charakterisiert (Bonner Rundschau) und ihre „…kongeniale Liedbegleitung…“ (Kölner StadtAnzeiger) besonders hervorgehoben. Nach einem Chopin-Recital der Pianistin schrieb Cees Noteboom im Kulturmagazin-Rotterdam “…diese Künstlerin hat mir … Chopin wieder offenbart…“

Als aktive Botschafterin der aserbaidschanischen Musik in Europa erhieltElnara Ismailova eine Ehrenmedaille, den Kulturpreis von Aserbaidschan und wurde fürEinspielungen zu dem Westdeutschen Rundfunk eingeladen.

Die gefragte Solopianistin und Liedbegleiterin ist neben ihrer künstlerischen Tätigkeit seit 2000 Dozentin für Klavier an der Folkwang Hochschule in Essen. Darüber hinaus arbeitet sie als Dozentin für Liedbegleitung und Korrepetition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und war ständige Begleiterin der Gesangsklasse von Prof. KS Kurt Moll beim Schleswig-Holstein Musik Festival und der Universität für darstellende Kunst Wien.

Interview mit dem Liedduo Martin Lindsay & Elnara Ismailova

Photo: Barbara Lutterbeck

Tobias Krampen

Tobias Krampen

Tobias Krampen studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, sowie Klavier-Kammermusik im Artist Diploma-Studiengang an der McGill University, Montréal. Es schloss sich ein Studium in Liedbegleitung an der Hochschule für Musik Köln an und er legte das Konzertexamen Lied-Duo in der Meisterklasse von Prof. Irwin Gage in Saarbrücken ab. Parallel dazu besuchte er Meister-kurse bei Anatol Ugorski, Robert Holl, Rudolf Jansen, Charles Spencer, Norman Shetler und Axel Bauni.

Tobias Krampen ist Preisträger des deutschen Schubertpreises. Außerdem erhielt er den Preis des Deutschen Musikrates in der Kategorie Klavierpartner und gehörte zur Bundesauswahl junger Künstler. Zusammen mit dem Bariton Christoph Pohl ist er Preisträger beim international renommierten “Robert Schumann Wettbewerb“ in Zwickau.

Er ist mit Liederabenden in wichtigen Konzertsälen, wie der Semper Oper, der Bonner Beethoven-Halle und dem Concertgebouw Amsterdam zu Gast und wirkte bei Rundfunkaufnahmen des NDR, MDR, BR und des Holländischen, sowie Dänischen Rundfunks mit. Sein musikalisches Wirken ist auf verschiedenen Einspielungen dokumentiert. Jüngst erschien eine CD mit dem Bariton Christoph Pohl mit Liedern von Liszt, Pizetti, Mahler und einer Ersteinspielung von Rihm-Liedern.

In Meisterkursen arbeitet er mit Sibylla Rubens, Francisco Araiza, Olaf Bär, Peter Schreier, Christoph Pohl und Thomas Thomaschke zusammen. Mit Ingeborg Danz gibt er Liedgestaltungskurse für Sänger und Pianisten und erhielt Einladungen als Gastdozent u.a. an die Yale University, die Hochschule für Musik Dresden, sowie die EWHA University in Seoul.

Tobias Krampen ist Dozent für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Köln.

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Maria Jonas

Maria Jonas

Gerade in Deutschland haben wir eine extrem lange Liedtradition, die in der Tat bis ins Mittelalter reicht. Es wurde sehr lange einstimmig gesungen und es war immer schon ein Bedürfnis der Menschen, sich in einfachen Melodien auszudrücken. Auch das romantische Kunstlied hat dort seine Wurzeln.

Die Sängerin Maria Jonas ist eine der kreativsten und vielseitigsten Persönlichkeiten Kölns, die als Interpretin alter und improvisierter Musik zu erleben ist.

Maria Jonas ist stets auf der Suche nach einer lebendigen Auseinandersetzung von jeglicher Art Musik und ist als Solistin sowie in ihren Ensembles Ars Choralis Coeln, Ala Aurea und Sanstierce zu erleben. Der Begriff „Trobairitz“ beschreibt ihr Wirken besser als die übliche Bezeichnung „Sängerin“. Die Trobairitzen waren das weibliche Gegenstück zu den Trobadors im 11. bis 13. Jahrhundert im südlichen Frankreich.

Als kreativer Geist wird Maria Jonas zunehmend auch bei der Entwicklung von Veranstaltungskonzepten zu Rate gezogen. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit stellen die eigenen Projekte dar, die sie mit ihren Ensembles erarbeitet.

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O Jerusalem – Lieder von Krieg und Frieden

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Copyright Photo by Maria Jonas
Photograph: Dominik Schneider

 

Martin Lindsay

Martin Lindsay

Es gibt für mich keine schönere Form des Musizierens – des Kommunizierens  – als das Lied! Die vielfältige Bandbreite der Literatur und die fast unzähligen daraus entstehenden Zusammenstellungen sind faszinierend. Die Stücke mit einem Begleiter musikalisch und emotional aufzuschließen – oder es zu versuchen! – ist ein großes Privileg!

Der Brite Martin Lindsay studierte an der Guildhall School of Music & Drama in London, der Britten-Pears School (u.a. bei Hans Hotter, Suzanne Danco und Hugues Cuénod), und am Banff Centre in Kanada.

Als Spezialist für Neue Musik hat er bei zahlreichen Erstaufführungen mitgewirkt [zB. Beat Furrer – „…für Stimme allein“ (Oper Bonn/Konzerthaus Wien); Gerhard Winkler – „Heptameron“ (Münchener Biennale); Peter Maxwell Davies – „Mr. Emmet takes a walk“ (deutsche Erstaufführung); Christian Utz – „Zersplitterung“ (EarPort Duisburg)]. Im Wiener Musikverein hat er den Liedzyklus „Umsungen“ von Wolfgang Rihm mit dem Ensemble Recherche gesungen.

Ein ständige Wegbegleiter in seiner Laufbahn ist auch die Rolle von George III in Peter Maxwell Davies‘ „Eight Songs for a Mad King“ gewesen. Er hat sie in vielen europäischen Städten mit dem Ensemble Recherche (zB. Venedig [Teatro la Fenice], Wien [Wien Modern], Paris [Radio France], Frankfurt [Hessischer Rundfunk], Krakau [Sacrum & Profanum Festival]), und in Israel mit den Israel Contemporary Players gesungen. Im Oktober 2007 sang er das Stück mit dem Notabu Ensemble in der Düsseldorfer Tonhalle.

Im September 2006 sang er die Uraufführung von Gerhard Stäbler’s ‘Nachmittagssonne’ in Seoul, Süd Korea, und im Oktober 2009 sang der Bariton in 2 Porträt-Konzerten in der Düsseldorfer Tonhalle und mit den Duisburger Philharmonikern zu Stäblers 60. Geburtstag.

Einen besonderen Platz in seiner Tätigkeit hat auch das Lied, sei es in der herkömmlichen Form des Liederabends oder in der freieren Form einer Performance. So gestaltete er im Februar 2012 beim Opening! Festival in Trier ein Solo-Programm „Aria“ mit a cappella Werken von Berio, Cage, Furrer und Aperghis, und im Februar 2017 das Programm ‚Aus voller Brust‘ mit der Mezzosopranistin Linda Hirst ebenfalls in Trier.

Nebst Programme auf Texte von Goethe und Schiller singt der Bariton mit seiner Pianistin Elnara Ismailova im April 2018 ein Programm von Shakespeare-Vertonungen: ‚All the World’s a Stage‘.

Seit 1999 lebt Martin Lindsay in Köln, wo er auch als Dozent an der Kölner Musikhochschule tätig ist.

Photo: Peter Czajkowski

Interview mit dem Liedduo Martin Lindsay & Elnara Ismailova

Katharina Diegritz

Katharina Diegritz

„Am Lied beeindruckt mich seine Ausdruckskraft durch Zusammenspiel. Sie basiert auf einer Schlichtheit, die es in der Oper mit dem über allem thronenden Sänger so nicht gibt. Bei einem Kunstlied ist man ganz verschmolzen mit seinem musikalischen Partner, atmet mit ihm, fühlt mit ihm, wird zu einer Einheit, die sich befeuert oder auch hemmt, je nachdem, was die Musik einem abverlangt. Man ist als Sänger nicht mehr Solist. Man ist kammermusikalischer, gleichberechtigter Partner. Aufeinander zu hören und einander zu spüren ist obligatorisch und befruchtet das Musizieren so stark wie nichts anderes.

Ebenso faszinierend ist die Schlichtheit im Lied noch auf eine andere Weise: Es gibt keine großen körperlichen Bewegungen. Alles geschieht über den Klang und den Text. Das muss genügen. Es gibt nichts, was als Mittler zwischen Ausführenden und Lauschenden steht, außer diesen beiden Parametern. Diese Intimität und das so schwer zu fassende Einfache am Kunstlied erzeugen in mir eine große Ehrfurcht vor dieser Gattung.“

Katharina Diegritz (Sopran) wurde 1992 in Landshut (Niederbayern) geboren. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie von 2005 bis 2011 bei Heidelinde Schmid. Anfang 2010 bis Ende 2011 war sie Mitglied der bayerischen Chorakademie (Leitung: Prof. Gerd Guglhör, München) und der bayerischen Singakademie (Dobrochna Payer und Manuela Dill).

Seit Oktober 2011 studiert sie Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Lioba Braun. Im Juli 2015 schloss sie ihr Bachelorstudium mit einem Konzertprogramm unter dem Titel „Was Menschen antreibt – Glaube und Lebenssinn musikalischer Figuren“ ab. Begleitet wurde sie dabei von Yuhao Guo am Flügel. Seitdem waren Katharina Diegritz und Yuhao Guo des Öfteren als Duo in Konzerten im deutssprachigen Raume sowie in Frankreich mit verschiedenen Konzertprogrammen zu hören. Seit Oktober 2015 studiert Katharina Diegritz im Master of Music Gesang mit den Schwerpunkten Oper und Konzert ebenfalls bei Prof. Lioba Braun.

Seit 2013 ist sie im Ensemble der Literaturoper Köln. In der Hochschulproduktion der Rheinischen Opernakademie der Musikhochschule Köln sang sie im April 2015 ihr Debut in der Rolle der Gianetta aus L’elisir d’amore von G. Donizetti (Leitung Prof. Stephan Wehr und Prof. Igor Folwill).

Katharina Diegritz besuchte Meisterkurse von Annette Dasch, Prof. Lioba Braun, Annette Robbert (2014), Prof. Klesie Kelly-Moog und Prof. Josef Loibl.

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Konzert am 1.5.2018
Bericht über das Konzert am 1.5.2018
I AM PERFECT – Masterkonzert am 10.7.2018

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© Katharina Diegritz / Jan Stephan Hubrich

Han-Young Yoo

Han-Young Yoo

„Die Sänger singen durch den Mund, ich singe mit den Händen“

Warum ich Lied begleite

„Wenn ich über den Flügel schaue und den Sänger sehe, den ich begleite, kann ich die musikalische Einheit fühlen. Das ist ein ganz anderes Gefühl, als wenn ich als Solopianistin auftrete.“

„Ich nehme den Atem, die Blicke des anderen wahr. So entsteht eine nonverbale aber umso intensivere musikalische Konversation. Die Sänger singen durch den Mund, ich singe mit den Händen. Ich stelle eine Frage und erhalte eine Antwort, der Sänger stellt eine Frage und ich gebe eine Antwort. Gemeinsam schenken wir dem Publikum eine schöne Geschichte. Sie ist auf den Flügeln des Gesangs getragen, wie es das Lied von Mendelssohn so treffend beschreibt.“

Biographie

Hanyoung Yoo schloss ihr Studium für Soloklavier an der Ewha–Women-University in Seoul mit einem Bachelor of Musik ab.

Sie studierte Soloklavier an der Hochschule „Folkwang Universität der Künste“ bei Prof. Ludwig Maxein. Nach Ihrer Diplomprüfung 2002 schloss sie 2004 an der „Musikhochschule Maastricht“ bei Prof. Joob Celis ein Aufbaustudium mit der Bestbenotung ab. Danach erlangte Hanyoung Yoo 2007 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und bei Prof. Jürgen Glauß das Konzert-Examen für Liedbegleitung.

Neben dem Studium besuchte sie Meisterkurse des Mozarteums in Salzburg sowie bei Peter Feuchtwanger in Bonn. Zudem erlangte sie ein Diplom an der Donizetti-Akademie in Milano.

Sie gewann zahlreiche Preise in Seoul und während des  internationalen Liedwettbewerbs in der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie für die beste pianistische Leistung ausgezeichnet wurde. Seit 2009 arbeitet sie als Dozentin für Korrepetition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Hanyoung Yoo trat mit Solokonzerten wie auch als Liedbegleiterin und Kammermusikerin in Erscheinung.

Sie gibt zahlreiche Konzerte in Deutschland, Italien und Korea.

Vor kurzem trat sie innerhalb des Musik-Sommer-Festivals „Cervo“ in Italien  auf.

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