Benjamin Malcom Mead

Benjamin Malcom Mead

Im Herbst 2014 gründete Benjamin Malcolm Mead zusammen mit der Sopranistin Franziska Andrea Heinzen ein Liedduo. 2017 gewannen sie den zweiten Preis am Sieghardt-Rometsch-Wettbewerb für Kammermusik sowie den ersten Preis am 2. Internationalen Lied-Wettbewerb Rhein-Ruhr in Ratingen. Dieser Preis ist mit einem Liederabend im Im Zentrum Lied in Köln in der Spielzeit 2018/2019 verbunden. Im März 2018 werden sie im neuen Schubert-Zyklus der Schubertìada a Vilabertran in Barcelona sowie in der Schweiz an der Schubertiade de Sion sowie auf Schloss Waldegg in Solothurn debütieren. Der 2016 von Juventudes de musica españa überreichte Sonderpreis beinhaltet eine Konzert-Tournee in Spanien im Februar 2018. Außerdem erhielten sie 2017 den Kulturförderpreis Musik der Landeshauptstadt Düsseldorf.

LiedweltLinks

Interview Liedwelt
Interview bei WDR 3 TonArt am 27.7.2018
Konzert am 15.9.2017
Konzert am 9.5.2018
Konzert am 29.7.2018
Rhonefestival für Liedkunst

Ausstrahlung von „Traumgekrönt – Hommage à Rilke“

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Photo © Benjamin Mead, Photograph: Diesner

Lea Elisabeth Müller

Lea Elisabeth Müller

Wir begrüßen Lea Elisabeth Müller in der Liedwelt Rheinland und freuen uns auf die Zusammenarbeit! Hier entsteht in Kürze eine Liedwelt-Biographie. Untenstehend finden Sie weiterführende Informationen.

Lea Müller wurde 1992 in Bregenz geboren. Ihr Bachelor – Studium bei Prof. Clemens Morgenthaler am Vorarlberger Landeskonservatorium schloss sie im Juni 2015 mit Auszeichnung ab. Momentan studiert sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Lioba Braun. Sie gwann im Fach Sologesang einen 1. Preis mit Auszeichnung und einen Sonderpreis für die höchste Bewertung in ihrer Kategorie. 2012 debütierte sie erfolgreich in der Rolle der Sorceress aus der Oper „Dido and Aeneas“ am Landestheater Bregenz. 2016 trat sie bei der Oper „Il Parnasso confuso“ bei den Internationalen Gluck-Opern-Festspielen in Berching/Nürnberg auf.

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Konzert am 1.5.2018
Konzert am 7.7.2018
Konzert am 10.7.2018

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folgen…

Photo © Theresa Pewal

Hier bin ich Mensch hier darf ich sein

Hier darf ich Mensch sein – ein Hintergrundbericht zum Bonner Liedsommer 2018 bei O-Ton

Zum ersten Mal wird in diesem Jahr der Bonner Liedsommer veranstaltet. Das Netzwerk Liedwelt Rheinland hat Konzerte seiner Mitglieder unter ein kommunikatives Dach gestellt, um ihnen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. So bekommen Besucher nicht nur die Vielfalt des Netzwerks, sondern auch der Kultur im Bonner Raum zu spüren. …=> weiterlesen (bis Mo, 2.7.2018 kostenfrei zu lesen)

Photo © Verena Düren

 

Dialograum Kreuzung an St. Helena

Dialograum Kreuzung an St. Helena

Der Dialograum der Kreuzung an Sankt Helena ist ein besonderer Veranstaltungsraum für ungewöhnliche Veranstaltungen: Ein Dialograum für christlichen Kult und zeitgenössische Kultur.

Brücken schlagen

Im Jahr 1999 wurde der bisherige Hauptraum im Obergeschoss des Kirchengebäudes für zeitgenössische Kunst und Kultur geöffnet. Als Dialogpartner sind uns Künstlerinnen und Künstler ohne Rücksicht auf Konfessions- oder Religionszugehörigkeit willkommen. Ihre Beiträge sollen ausschließlich für die Kreuzung an Sankt Helena entwickelt werden.

LiedWeltLink

Vernissage und Konzert am 12.9.2018 im Rahmen des Bonner Liedsommer 2018

WebLink

Dialograum Kreuzung an St. Helena

Photo © Dialograhum Kreuzung an St. Helena , Ayse Tasci

Dorissa Lem Skulptur

Dorissa Lem – Stabilität und Bewegung

„Obwohl ich auch hier und da mit Stein gearbeitet habe, liegt mir der Werkstoff Holz am meisten. Ich verwende unterschiedliche Holzarten. Der Widerstand des Materials dient mir bei der Formfindung. Meine Skulpturen entstehen rein manuell. Beim Skulptieren lege ich im Holz Schichten frei, indem ich von außen nach innen arbeite, es ist eine Reise zum Kern im Dialog mit dem Material.“ => weiterlesen

„Malschichten aufzutragen und wieder abzukratzen, hat gleichsam archäologischen Charakter: freigelegte ältere Schichten zeigen immer Spuren der später hinzugekommenen, dadurch haben sie sich verwandelt. Auch die biografischen Ereignisse sehen wir aus dem Hier und Jetzt…schließlich durchdringen sich die Ebenen zu einem komplexen Ganzen, hier wie dort.“  => weiterlesen

„Mit meiner künstlerischen Arbeit stehe ich in der Tradition der Klassischen Moderne, den Prinzipien von Form und Proportion verpflichtet.

Seit 2011 bin ich Mitglied der GEDOK Köln: seitdem sind spannende interdisziplinäre Verbindungen entstanden mit Kolleginnen aus den Bereichen Literatur und Musik.“ => weiterlesen

Kooperationsprojekt im Rahmen des Bonner Liedsommer 2018: Ausstellungseröffnung und Konzert am 12.9.2018 im Dialograum an St. Helena

Bild 1: Dorissa Lem „„Natur-Denk-mal“ (1999), Photographin Marion Mennicken
Bild 2: Dorissa Lem „Hinter den Dingen wachse als Brand“ – 2 nach Rainer Maria Rilke (2004), Photograph Paul Bonn
Bild 3: Dorissa Lem „Parsifal“ (Triptychon, 2015), Photograph Paul Bonn

Photo © Dorissa Lem | Paul Bonn

O-Ton

O-Ton

Kulturmagazin mit Charakter.

 

Das Kulturmagazin O-Ton bewegt sich im Spannungsfeld von Tradition und Fortschritt. Im Jahr 2000 unter dem Namen Opernnetz als reines Rezensionsportal im Internet geboren, hat sich das „Magazin für Musiktheater und mehr Kultur“ stetig weiterentwickelt und heißt seit Januar 2017 O-Ton. Damit öffnet sich das Magazin neuen Themenfeldern, ohne die Werte des klassischen Journalismus aufzugeben. Gleichzeitig arbeitet die fünfköpfige Redaktion mit ihren 30 Korrespondenten beiderlei Geschlechts ständig daran, die durch das Internet entstandenen multimedialen Möglichkeiten weiterzuentwickeln und bietet Berichte als geschriebene Beiträge, „Hörfunkbeiträge“ und Video-Statements an.

Anders als das Feuilleton in Zeitungen und Zeitschriften gedruckten Formats sind bei O-Ton Berichte aus der Kultur zu lesen, die auch Menschen begeistern, die sich nicht so „kulturaffin“ fühlen oder Berührungsängste haben. O-Ton will Lust machen. Lust auf das Unbekannte, das Faszinierende, das Nachdenkliche einer Aufführung. Das Magazin will erklären, was Kunst mit den Künstlern macht, warum es wichtig ist, für das Erlebnis einer Aufführung Geld auszugeben und wie erfrischend die Begegnung von Künstlern und Publikum ist.

Deshalb berichtet O-Ton regelmäßig genauso aus den großen Opernhäusern dieser Welt wie von einer Lesung in der Kneipe, von der Aufführung im Stadttheater wie von dem Liederabend des einen Künstlers. Weil es nicht darum geht, wer möglichst viel Geld für Kunst ausgibt, sondern darum, wie sie den Besucher beseelt. O-Ton ist begeisterungsfähig, ohne sich von der Euphorie irgendwelcher Interessengruppen anstecken zu lassen. Und das Magazin ist auf die Zukunft vorbereitet. Das Smartphone ist sein Zuhause.

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Hier darf ich Mensch sein – Vorbericht zum Bonner Liedsommer 2018

Unbekannter Rilke 

Romantik mit Geschichte

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Kunde aus dem mittelalterlichen Europa

Kunde aus dem mittelalterlichen Europa

Mit dem ältesten bekannten Musikstück der Welt, dem Hymnos Seikilos, bei dem Dörnemann von hinten durch die überschaubare Kapelle zog, begannen die beiden Musiker das Konzert nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vereins Michaelskapelle, Dr. Norbert Schloßmacher.

Seit einigen Jahren ist die Michaelskapelle oberhalb des Bad Godesberger Burgfriedhofs restauriert und erstrahlt wieder in barockem Glanz. Viel ist hier dem Förderverein Michaelskapelle zu verdanken, der bei dem zweiten Konzert im Rahmen des Bonner Liedsommer 2018 mit der Brotfabrik Beuel als Veranstalter kooperierte.

Dörnemann zog das Publikum mit dem warmem Timbre in ihren Bann: Von geistlichen Liedern bis hin zur Liebeslyrik Oswald von Wolkensteins gelang ihr auch die Balance zwischen den verschiedenen Stücken, die sie häufig auch mit Schlagwerk oder auch Glocken unterstützte. Dabei erklangen Werke aus aus Griechenland, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien und Schweden.

Matthias Höhn, der als Multiinstrumentalist in Bonn bekannt ist, hatte an diesem Nachmittag zahlreiche Instrumente dabei: Dudelsäcke in verschiedenen Größen und – folglich – Lautstärken, Blockflöten, die er durchaus auch zeitgleich spielte, Barockgitarre, Zither und die schwedische Nyckelharpa kamen an diesem Nachmittag zum Einsatz und wurden dem aufmerksamen Publikum fachmännisch erläutert. Ausgesprochen passend gelangen ihm die Begleitungen, die fast ausschließlich auf eigenen Arrangements beruhen.

So wurde mit ganz alter Weise immer wieder die Frage gestellt: Was ist Lied? Ist es nur das Kunstlied à la Schubert aus Klassik und Romantik oder gehört nicht auch der früheste begleitete Gesang dazu?

Das so bereicherte Publikum war an diesem Nachmittag zahlreich erschienen und reichte von jung bis alt – und zeigte sich höchst aufmerksam und zunehmend begeistert.

Text: Verena Düren
Photo © privat

Konzert am 10. Juni im Rahmen des Bonner Liedsommers 2018