Elnara Ismailova

Elnara Ismailova

Mich hat der Gesang als ganz fundamentales Ausdrucksmittel des Menschen immer schon fasziniert. Jeder Musiker muss innerlich singen, seine Seele muss singen können, sonst kann man nicht musizieren.

Elnara Ismailova konzertiert im In- und Ausland mit Klavier- und  Liederabenden. In der Presse werden ihre Solokonzerte als „…ein herausragendes künstlerisches Ereignis“ gepriesen, ihr Klavierspiel wie „…meisterlicheVirtuosität, fantasiereiche Musikalität…“ charakterisiert (Bonner Rundschau) und ihre „…kongeniale Liedbegleitung…“ (Kölner StadtAnzeiger) besonders hervorgehoben. Nach einem Chopin-Recital der Pianistin schrieb Cees Noteboom im Kulturmagazin-Rotterdam “…diese Künstlerin hat mir … Chopin wieder offenbart…“

Als aktive Botschafterin der aserbaidschanischen Musik in Europa erhieltElnara Ismailova eine Ehrenmedaille, den Kulturpreis von Aserbaidschan und wurde fürEinspielungen zu dem Westdeutschen Rundfunk eingeladen.

Die gefragte Solopianistin und Liedbegleiterin ist neben ihrer künstlerischen Tätigkeit seit 2000 Dozentin für Klavier an der Folkwang Hochschule in Essen. Darüber hinaus arbeitet sie als Dozentin für Liedbegleitung und Korrepetition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und war ständige Begleiterin der Gesangsklasse von Prof. KS Kurt Moll beim Schleswig-Holstein Musik Festival und der Universität für darstellende Kunst Wien.

Interview mit dem Liedduo Martin Lindsay & Elnara Ismailova

Photo: Barbara Lutterbeck

Thomas Mann und die Musik

„Meine Erzählungen und Geschichten sind gute Partituren“

Wie sehr Gustav Mahler diesem Ausspruch Thomas Manns zugestimmt hat ist nun erstmalig einem Brief zu entnehmen, den unser Netzwerk-Mitglied Frauke May im Züricher Thomas-Mann-Archiv entdeckt hat. Die Story in der Ausgabe der SZ vom 23.3.2018.

Zu „Thomas Mann und die Musik“ bald mehr in unserem Film, insbesondere über das Kunstlied. Ein Programm, das die Sängerin gemeinsam mit Michael Schwalb entwicklet hat.

Photo: Thomas-Mann-Archiv der ETH-Zürich

Tobias Krampen

Tobias Krampen

Tobias Krampen studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, sowie Klavier-Kammermusik im Artist Diploma-Studiengang an der McGill University, Montréal. Es schloss sich ein Studium in Liedbegleitung an der Hochschule für Musik Köln an und er legte das Konzertexamen Lied-Duo in der Meisterklasse von Prof. Irwin Gage in Saarbrücken ab. Parallel dazu besuchte er Meister-kurse bei Anatol Ugorski, Robert Holl, Rudolf Jansen, Charles Spencer, Norman Shetler und Axel Bauni.

Tobias Krampen ist Preisträger des deutschen Schubertpreises. Außerdem erhielt er den Preis des Deutschen Musikrates in der Kategorie Klavierpartner und gehörte zur Bundesauswahl junger Künstler. Zusammen mit dem Bariton Christoph Pohl ist er Preisträger beim international renommierten “Robert Schumann Wettbewerb“ in Zwickau.

Er ist mit Liederabenden in wichtigen Konzertsälen, wie der Semper Oper, der Bonner Beethoven-Halle und dem Concertgebouw Amsterdam zu Gast und wirkte bei Rundfunkaufnahmen des NDR, MDR, BR und des Holländischen, sowie Dänischen Rundfunks mit. Sein musikalisches Wirken ist auf verschiedenen Einspielungen dokumentiert. Jüngst erschien eine CD mit dem Bariton Christoph Pohl mit Liedern von Liszt, Pizetti, Mahler und einer Ersteinspielung von Rihm-Liedern.

In Meisterkursen arbeitet er mit Sibylla Rubens, Francisco Araiza, Olaf Bär, Peter Schreier, Christoph Pohl und Thomas Thomaschke zusammen. Mit Ingeborg Danz gibt er Liedgestaltungskurse für Sänger und Pianisten und erhielt Einladungen als Gastdozent u.a. an die Yale University, die Hochschule für Musik Dresden, sowie die EWHA University in Seoul.

Tobias Krampen ist Dozent für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Köln.

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Maria Jonas

Maria Jonas

Gerade in Deutschland haben wir eine extrem lange Liedtradition, die in der Tat bis ins Mittelalter reicht. Es wurde sehr lange einstimmig gesungen und es war immer schon ein Bedürfnis der Menschen, sich in einfachen Melodien auszudrücken. Auch das romantische Kunstlied hat dort seine Wurzeln.

Die Sängerin Maria Jonas ist eine der kreativsten und vielseitigsten Persönlichkeiten Kölns, die als Interpretin alter und improvisierter Musik zu erleben ist.

Maria Jonas ist stets auf der Suche nach einer lebendigen Auseinandersetzung von jeglicher Art Musik und ist als Solistin sowie in ihren Ensembles Ars Choralis Coeln, Ala Aurea und Sanstierce zu erleben. Der Begriff „Trobairitz“ beschreibt ihr Wirken besser als die übliche Bezeichnung „Sängerin“. Die Trobairitzen waren das weibliche Gegenstück zu den Trobadors im 11. bis 13. Jahrhundert im südlichen Frankreich.

Als kreativer Geist wird Maria Jonas zunehmend auch bei der Entwicklung von Veranstaltungskonzepten zu Rate gezogen. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit stellen die eigenen Projekte dar, die sie mit ihren Ensembles erarbeitet.

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O Jerusalem – Lieder von Krieg und Frieden

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Photograph: Dominik Schneider

 

Nachklang „Lieder in Bildern“

Nachklang „Lieder in Bildern“
Begegnung in künstlerischer Harmonie

Auf welche aufregende Weise sich die bildende und die klingende Kunst gegenseitig inspirieren können, zeigten der Komponist Markus Schönewolf und der Maler Ernst-Martin Heel mit ihrem außergewöhnlichen Konzert- und Ausstellungsabend “Lieder in Bildern” in unserer  KULTURKIRCHE OST. =>> weiterlesen

Wir bedanken uns für die vielen schönen Photos und den Text, der so Lust auf unser Projekt macht!

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