Nachlese Klavierfestival Lindlar

„Farbige Klänge und gemalter Rhythmus“

„Als Zhou die ersten wellen- und windförmigen Melodielinien auf der Harfe spielt, schwebt der Klang durch den ganzen Saal des Kulturzentrums. Die Musik ist fließend, das Harfenspiel hat nichts perkussives. Theresa Nelles’ Vortrag zwischen Gesang und gesprochenem Wort bettet sich mal in den musikalischen Klang ein, mal scheint er über im zu stehen. Häufig finden sich Naturmotive in Text und Bild wieder: „SeeleAtmeWelt“ Am Ende bleibt Schönheit, dargestellt in Kunst, Lyrik und Gesang.“

 

Zum vollständigen Artikel im Kölner StadtAnzeiger vom 28.7.2017, Ausgabe Wipperfürth / Lindlar

„Lieder in Bildern“ beim Internationalen Klavierfestival Lindlar am 25.7.2017 mit Theresa Nelles, Sopran, Jie Zhou, Harfe, Markus Schönewolf, Text+Musik, Ernst Martin Heel, Bilder.

Anna Herbst

Anna Herbst

„Das Lied ist für mich die poetischste und existentiellste Ausdrucksform des Gesanges überhaupt.

Nirgendwo werden die Emotionen eines Textes so direkt erzählt, nirgendwo wird das menschliche Leben in der Musik so verdichtet und auf den Punkt gebracht. Es ist immer Kunst und alltäglich zugleich, das fasziniert mich so sehr am Lied.“

Die Sopranistin Anna Herbst studierte Gesang bei Prof. Josef Protschka und Prof. Kai Wessel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Master Barockgesang am Institut für Alte Musik der HfMT Köln sowie Master Opernelitestudio („mit Auszeichnung“) bei Gerard Quinn an der Musikhochschule Lübeck.

„Es ist die höchste Kunst, wenn man Wesentliches in einer kurzen Form wie zum Beispiel in einem Gedicht oder einem Lied ausdrücken kann.“ 

Sie war Finalistin des Liedwettbewerbes der Hochschule für Musik und Tanz Köln 2013, Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung, Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang und des Verbands Deutscher Konzertchöre „Podium junger Gesangssolisten“ 2015.

Ihre Engagements führten sie in die Tonhalle Zürich, die Kölner Philharmonie, den großen Sendesaal des WDR in Köln, die Tonhalle Düsseldorf, sowie nach Frankreich, Italien, Liechtenstein und die Schweiz.

„Für mich ist das Lied eine besonders schöne Art, mit wunderbarer Lyrik umzugehen. 

Auf der Opernbühne war sie in der Oper Köln, dem Theater Aachen und dem Theater Lübeck zu erleben. In der Spielzeit 2014/15 gehörte sie dem internationalen Opernelitestudio am Theater Lübeck an. 2016 sang sie die Hauptrolle der „Silvia“ in ETA Hoffmanns Oper „Liebe und Eifersucht“ in Zürich.

2017 spielt sie unter anderem zeitgenössische Lieder von Jean-Philippe Dartois, Christian Glowatzki und Alfred Bösendorfer auf CD ein.

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Lieder in Bildern am 10.8.2017
Bericht zum Konzert am 10.8.2017
Interview mit Anna Herbst

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Photo und Text © Anna Herbst

Elisabeth Menke

Elisabeth Menke

Das Zusammenspiel von Stimme und Instrument ließ mich musikalisch wachsen und entfalten. Mich faszinierte, die vielfältigen Eindrücke in Tönen differenziert und authentisch auszudrücken, die Dinge so wiederzugeben, wie sie sind und sie im Raum auf Resonanz stoßen zu lassen.

 

Die Sopranistin Elisabeth Menke schloss nach ihrem Schulmusikstudium mit Hauptfach Geige ihre künstlerische Ausbildung Gesang bei Prof. Arthur Janzen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit sehr gutem Diplom ab.

Wichtige künstlerische Impulse gaben ihr Prof. Klesie Kelly und Prof. Aris Argiris.

Nachdem sie zunächst als Bühnenmusikerin mit der Geige an der Oper Köln tatig war, folgten Engagements als Sopranistin im Ensemble der Kammeroper Köln, der Opernwerkstatt am Rhein, der Literaturoper Köln und am Theater Aachen.

So war sie u.a. in den Rollen der  Papagena, der Gretel und der Euridice zu erleben. Daneben widmet sie sich dem Oratorien- und Konzertgesang. Konzertreisen führten sie u. a. in die USA, nach China und die Niederlande. Elisabeth Menke war Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Photo © Elisabeth Menke

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Musik als Alltagsgegenstand – Interview mit Elisabeth Menke

Voice & Lunch, Konzert am 19.9.2017 im Rautenstrauch Joest Museum

Konzert am 15.10.2017 „Nacht und Träume“

Konzert am 21.10.2017 „Come Again“

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Quartettspiel

Quartettspiel am 1. September 2017
Sie kennen Autoquartett oder Tyrannenquartett? Die Liedwelt Rheinland plant ein eigenes Quartett-Spiel, in dem sich die Vielseitigkeit des Netzwerks spielerisch erschließt, Karten-Patenschaften entstehen und mit dem die Netzwerkmitglieder spielerisch unter die Leute kommen.

Wir suchen kreative Quartettspieler, um gemeinsam Spielverläufe zu testen, Karten zu entwickeln, zu spielen….

Erster Spiele-Termin ist der 1. September 2017, 17.30 Uhr in Köln-Braunsfeld. Wer Interesse hat, möge sich mit uns in Verbindung setzen und darf einen Kuchen backen.