Franziska Heinzen, Sopran und Benjamin Mead, Klavier

„Es muss fast so sein wie in einer Ehe: Da wird gestritten, aber auch geliebt“

 

Das Interview mit der Gewinnerin und dem Gewinner des ersten Preises des Liedduo-Wettbewerbs Rhein-Ruhr: Franziska Heinzen, Sopran und Benjamin Mead, Klavier, hier zum Nachlesen:

Lieber ist mir ein zwar kleines, aber aufmerksames Publikum als große Massen

Franziska Heinzen: Auf jeden Fall ist das Kunstlied eine „Nische“, aber es gibt so viele Initiativen und Veranstaltungen sowohl mit Arrivierten wie auch mit „rising stars“, das macht durchaus Mut, sich mit dem Kunstlied zu beschäftigen. Mir ist auch ein zwar kleines, aber aufmerksames Publikum lieber als große Massen. Und, ja – die intime Kunstform des Liedes hat definitiv eine Zukunft, gerade auch in unserer Zeit.

Wir verehren die „Klassiker“ wie etwa Franz Schubert als den Liedkomponisten schlechthin

Benjamin Mead: Natürlich sind die „Spätromantiker“, wie sie jetzt hier beim Wettbewerb gefragt waren, also Leute wie Szymanowski, Berg oder Schönberg, großartig und gefallen uns ihre Lieder sehr. Aber ebenso verehren wir die „Klassiker“ wie etwa Franz Schubert als den Liedkomponisten schlechthin ganz besonders. Wir haben aber keine direkte Präferenz, wenn es sich nur um erstrangige Kompositionen handelt,..

Heinzen: …und man darf auch das 20. Jahrhundert nicht vergessen, ebenso nicht das 21. Eine „Nische“ in der Nische wie die Lieder von Lutoslawski, die wir hier beim Preisträger-Konzert präsentiert haben. Diese Musik bietet so viel an neuen Farben und Techniken des Vortrags, die unbedingt dem Publikum bekannt werden müssen, um Ohren und Augen zu öffnen für die Kunst unserer Zeit.

Mead: Weil wir beide das Lied sehr lieben, haben wir ein, wie ich sagen möchte, sehr gesundes Gleichgewicht in unserer Duo-Partnerschaft. Wir schätzen die Meinung des jeweils anderen sehr und hören uns gegenseitig zu. Das geht oft bis in Einzelheiten, wo jeder seine Ideen mit einbringt, wie man bestimmte Details des Textes beipielsweise dem Publlikum am besten präsentieren könnte, oder habe ich jetzt als Pianist zu viel gesagt?

Ich kann ohne Pianisten nichts anfangen, und er auch nichts ohne den Sänger.

Heinzen: Nein! Denn einerseits soll zwar der Pianist nicht zu sehr „auffallen“, aber auch die Sängerin sollte das nicht, denn es ist eben eine Kunst für zwei, und die müssen gleich berechtigt sein: Ich kann ohne Pianisten nichts anfangen, und er auch nichts ohne den Sänger.

Das gibt’s leider oft, dass dies nicht funktioniert. Ich habe auch schon mit vielen verschiedenen Begleitern „experimentiert“ – und jetzt klappt’s mit uns einfach bestens! Es muss – irgend jemand hat das mal gesagt – fast so sein wie in einer Ehe: Da wird gestritten, aber auch geliebt in eben diesem Sinne.

Franziska Heinzen, *1985, Sopran, Schweiz
Benjamin Mead, *1992, Großbritannien

Das Interview führte Gunter Duvenbeck.
Photos: Sabine Krasemann

Stephanie Lesch und Ainoa Padrón, Klavier im Gespräch mit der Liedwelt

„Was mir gut in der Stimme liegt oder wo mir der Text etwas sagt, das singe ich eben gern.“

 

Interview mit Stephanie Lesch und Ainoa Padrón

Das Interview mit den Gewinnerinnen des ersten Preises des Liedduo-Wettbewerbs Rhein-Ruhr: Stephanie Lesch, Mezzosopran und Ainoa Padrón.

Ainoa Padrón: Die Lieder der spanischen Komponisten werden schon viel bei uns in Spanien aufgeführt, aber sobald eine fremde Sprache ins Spiel kommt, tut sich das Publikum damit schwer, aber es wird doch langsam besser, und auch an den Hochschulen finden ja Meisterkurse statt, wobei die klassischen deutschen Lieder sehr hoch geschätzt werden.

Wir wollen das junge Publikum motivieren, Konzerte zu besuchen

Es könnten schon mehr Besucher kommen; vor allem junges Publikum ist schwer zu erreichen. Um so wichtiger ist es für uns als junge Musiker, unsere Zeitgenossen zu motivieren, solche Konzerte zu besuchen.

Stephanie Lesch: Umso wichtiger sind solche Initiativen wie zum Beispiel dieser Wettbewerb, der auf das Lied aufmerksam macht. Ein Wettbewerb der Liedduo-Wettbewerb Rhein-Ruhr verlangt von den Bewerbern, dass sie sich mit außergewöhnlichem Lied-Repertoire beschäftigen. Das trägt mit dazu bei, dass die Kunstform Lied mehr Beachtung findet.

Unser Duo ist wie eine Partnerschaft: Anregungen kommen von beiden Seiten

Lesch: Welche Komponisten oder Werke ich besonders bevorzuge kann ich so gar nicht beantworten. Es ist von Stück zu Stück ganz unterschiedlich: Was mir gut in der Stimme liegt oder wo mir der Text etwas sagt, das singe ich eben gern, oder es liegt an der Gelegenheit wie jetzt beim Wettbewerb: Da haben haben wir uns die „schlesischen Schumannianer“ vorgenommen und Stücke ausgesucht, die uns besonders ansprechen.

Padrón: Wir arbeiten dabei in einer echten Partnerschaft: Ideen kommen von beiden Seiten, Anregungen und Inspiration – wir sind eben ein richtiges „Duo“.

Stephanie Lesch, *1987, Mezzosopran, Deutschland
Ainoa Padrón, *1982, Spanien

Das Interview führte Gunter Duvenbeck.
Photos: Sabine Krasemann

Janina Hollich, Mezzosopran und Yangfan Xu, Klavier im Gespräch mit der Liedwelt

Man hat hier die Chance, auf engstem Raum ganz viele Gefühle zu durchleben“


Interview mit den Gewinnerinnen des zweiten Preises des Liedduo-Wettbewerbs Rhein-Ruhr: Janina Hollich, Mezzosopran und Yangfan Xu, Klavier – hier zum Nachlesen:

Was bedeutet die Beschäftigung mit dem Kunstlied für Sie?

Janina Hollich: Man hat hier die Chance, auf engstem Raum ganz viele Gefühle zu durchleben. Ich habenur mich selbst und natürlich den Partner am Klavier. So erzähle ich im Lied eine Geschichte ohne Maskerade wie in der Oper beispielsweise. Das ist eine Herausforderung, aber wenn sie gelingt, dann ist das geradezu etwas Magisches, weil die Geschichte „pur“ erzählt wird.

Das Lied – eine Geschichte ohne Maskerade

Unsere ganz besondere Liebe gilt dem Lied, aber wir wissen natürlich auch, dass wir uns nicht alles aussuchen können, und müssen daher vieles ausprobieren und nichts von vorne herein ausschliessen.

Welche wichtigen Einflüsse spielen denn außer Ihrer offensichtlichen Begeisterung für das Kleinod Lied noch eine Rolle? Welche Epochen und Komponisten aus dem Lied-Repertoire stehen bei Ihnen ganz oben auf Ihrer Liste? Was bekommen Sie noch für Input?

Yangfan Xu: Ich mag zum Beispiel sehr die spätromantischen Lieder etwa von Rachmaninow, Szymanowski oder auch dem frühen Schönberg.

Hollich: Hier haben wir den selben Geschmack und haben uns deshalb auch gut getroffen. Und – ja, Reimann etwa oder Rihm, die mag ich auch sehr.

Xu: Auch ich habe großes Interesse an heutigen Komponisten und Ihrer Musik.

Hollich: An der Hochschule in Detmold, wo wir beide herkommen, besitzt das Lied einen ganz hohen Stellenwert. Das war für uns beide ganz entscheidend, denn Frau Romberger, die meine Gesangsklasse leitet, betont immer wieder die Wichtigkeit dieser speziellen Gattung, was für ein Glück, dass wir im Studium uns so entwickeln können!

 

 

 

 

 

Die Preisträgerinnen:

Janina Hollich, *1988, Mezzosopran, Deutschland
Yangfan Xu, *1989, Klavier, China

Das Interview führte Gunter Duvenbeck.
Photos: Sabine Krasemann

Wort trifft Ton – Werkstatt für neue Lieder

Wort trifft Ton – Werkstatt für neue Lieder

4.2.2017 – Auftaktveranstaltung im Kammermusiksaal in der Kölner Hochschule für Musik und Tanz

Am 4.2.2017 präsentierte unser Netzwerk-Partner, die Hochschule für Musik und Tanz Köln den Start ihres in Umfang und Ansatz neu konzipierten Projekts: Im Rahmen eines Werkstattkonzerts gab es die Gelegenheit, die einzelnen Bausteine, die in einem bis September geplanten Entstehungsprozess inneruniversitär weiterentwickelt werden kennenzulernen. Das Konzert bestritten Studierende der Hochschule.

Wort trifft Ton – Werkstatt für neue Lieder

In einer Phase des Suchens und Herantastens werden sich drei Disziplinen verbinden: Kunstlied, Lyrik und kompositorisches Schaffen greifen ineinander. In Kooperation zwischen Hochschule und dem Literaturhaus Köln finden sich die Kompositionsklasse und die Liedbegleitungs-Klasse zusammen. Schon in diesem Werkstattkonzert setzten sie interessante musikalische Akzente, mit denen das zahlreich erschienene Publikum die einzelnen Ansätze nachvollziehen konnte.

Zu hören waren zahlreiche spannende Denkanstöße

So tat sich ein Platz zwischen extrem „hoch“ und „ tief“ auf in den Ausschnitten aus der Tonband-Komposition „L’ange du morbide“ von Antonio Covello – korrespondierend mit Melodram-Erzählungen Schumanns: Lieder ohne Worte – damals und heute.

Wie selbstverständlich war es somit für das Publikum einzutauchen, startete doch zu Beginn die Entdeckungsreise in das Land der Lieder ohne Worte bei zwei Klavierstücken aus den bekannten „Liedern ohne Worte“ von Mendelssohn. Eine vielfältige Suche nach Melodien und Klängen erschloss sich auch in den darauffolgenden „Fünf Melodien“ für Klavier von Patrick Witte.

Dann ein neuer Ansatz: Es findet ein Zusammenspiel von Silben, Geräuschen und Klängen statt, welche in den Obertönen die Verbindung zueinander aufbauen: Das stand in „L’ange du morbide“ im Zentrum wie auch in dem Duo für Alt und Becerry/Viola von Meike Senker.

Jedoch bleiben Musik und Wort nach wie vor noch getrennt….

Kunstlieder erzählen immer Geschichten – und so kam nun Ulrike Almut Sandig auf die Bühne. Sandig bringt souverän starke Aussagen mit Humor, Schauspiel, Phonetik zusammen. Ein Hybrid aus Gedicht und Hörspiel ist zu erleben, die Suche nach der Sprachmelodie auf unterhaltsame, spielerisch-ernsthafte Weise. So Abwechslungsreiches fand das Publikum derart spannend, dass es bei Sandig spontan eine Verlängerung vor der Pause einfordern konnte. Zwischen Rapp, Rezitation und Wortrhythmus entstanden nun kleine, feine Inszenierungen – fokussiert in der überragenden Persönlichkeit von Sandig.

„Ein singendes Haus mit von Giebel zu Giebel gespannten Leinen. Wie ein Zirkuszelt.“ [geflüstert]

Die Aspekte des Oratorisch-Rezitativhaften wurden in der Komposition von Julián Quintero erforscht – dann wieder eine neue Annäherung an das Lied von der Sprachmelodie aus: Ein Gedicht als Lied, ein Lied ohne Wörter: So erklang das berühmte „Gretchen am Spinnrad“ ohne Gesang in einer Klavierfassung von Franz Liszt. Auch hier drei in einem Bunde, nämlich Goethe, Schubert und Liszt.

Die Liedwelt Rheinland wird über das Projekt im September weiter berichten. Bis dahin dürfen alle gespannt sein, wie sich die Gedanken weiterentwickeln, verknüpfen.

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PressePaket

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Unser Standard-Angebot

Die Liedwelt Rheinland bietet allen Mitgliedern den Service an, deren Veranstaltungen in einer gemeinsamen monatlichen Pressemitteilung an die regionale und überregionale Presse (ca. 100 Kontakte) zu versenden. Wir kümmern uns auch um die Verbreitung Ihrer Veranstaltung via Social Media wie Facebook.

Der Verteiler bedient monatliche Periodika, Online-Magazine wie auch Tagespresse und die einschlägigen Veranstaltungskalender. Informationen, die wir bis 20. des Vormonats erhalten, nehmen wir gerne auf. Selbstverständlich stellen wir die Veranstaltung auch auf unsere Homepage.

Unser Spezial-Angebot

Auf Wunsch erledigen wir für Ihre Veranstaltung auch individuelle, sprich zielgerichtete Pressearbeit. Dieses Format eignet sich für alle Konzeptionen, die eine besondere Zielgruppe oder Aufmerksamkeit verdienen. Insbesondere für ausgefallene Veranstaltungsformate und -angebote, für Festivals, Konzertzyklen oder andere „Spezialangebote“.

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Unsere Partner

Wir haben ein Netz von Pressepartnern, deren Service wir durch unseren guten Draht den Netzwerk-Mitgliedern und -Partnern zur Verfügung stellen können. Dies sind persönliche Kontakte zu Presse und Journalisten, darüber hinaus arbeiten wir mit folgenden Partnern kontinuierlich zusammen und können somit inhaltlich und preislich gute Spezials für Ihre Veranstaltung anbieten.

August Bungert | Lieder

August Bungert | Lieder

Pünktlich zum 2. Liedduo-Wettbewerb Rhein Ruhr am 5.4.2017 ist die CD mit Liedern von August Bungert erschienen.  Die Klavierlieder wurden aus Anlass seines 100. Todestages im Gründungsjahr des Wettbewerbs thematisiert. Die Liedwelt Rheinland wird in Kürze hineinhorchen.

Unter der Federführung des in Ratingen wohnenden Liedpianisten Dominikus Burghardt ist mit vielen im Rheinland ansässigen Lied-Kapazitäten.

Rezension

WDR 3-Redakteur Michael Schwalb hat exklusiv für die Liedwelt Rheinland die CD rezensiert:

Querschnitt durch das reichhaltige Liedschaffen

Diese CD kann Freunde des Liedgesangs und entdeckungslustige Musikliebhaber beglücken mit 22 unbekannten Liedern, 50 Minuten Musik des Komponisten August Bungert (1845-1915). Bungert fristet heute höchstens noch ein lexikalisches Dasein, war aber seinerzeit durchaus populär. Er selbst sah sich auf einer Bedeutungshöhe mit Richard Wagner, vor allem aufgrund seiner in Dresden uraufgeführten Antikentetralogie „Homerische Welt“, in der er – wie Wagner! – eigene Dichtungen vertonte. Vergeblich versuchte er, diesen Rang von seiner Mitwelt einzufordern, doch hatte Bungert durchaus einen Kreis von einsatzfreudigen Anhängern und Gönnern. Dazu gehörte auch die rumänische Königin Elisabeth I., eine geborene Prinzessin zu Wied, die sich als Künstlerin fühlte und unter ihrem Dichternamen Carmen Sylva Lyrik produzierte. Sie schenkte Bungert ein Haus in Leutesdorf am Rhein, das er von Mitte der 1890er-Jahre bis zu seinem Tod bewohnte. Geboren ist Bungert in Mülheim an der Ruhr – Anlass für den rührigen Verein „Lied und Lyrik Rhein-Ruhr“, nun Bungerts reichhaltiges Liedschaffen in einem Querschnitt vorzustellen.

Eine kluge Dramaturgie quer durch alle Schaffensperioden

Die über 350 Lieder bilden rein quantitativ das größte Werkkorpus in Bungerts Œuvre von 76 Opera. Eine kluge Dramaturgie, die wohl Dominikus Burghardt als spiritus rector zuzurechnen ist, hat die hier versammelten Lieder (unter Verzicht auf allzu plakative Rhein-Wein-Gesänge) quer durch alle Schaffensperioden ausgewählt und sinnvoll angeordnet. Zunächst einmal freut sich das Ohr an der Abwechslung der vier jungen Stimmen von Lied zu Lied, deren Abfolge aber vor allem tonartlich sinnvoll und auch nach inhaltlichen Bedeutungsbezügen angeordnet ist.

Es ist wohl Zufall, dass der Dichter Bungert hier nicht in einer eigenen Vertonung zu Gehör kommt; die vertonten Gedichte stammen von ganz unterschiedlichen Autoren, darunter Größen wie Heine, Chamisso, Rückert, Eichendorff und Uhland, aber auch Kleinmeistern wie Emil Rittershaus, Carl Bulcke oder eben der Gönnerin Carmen Sylva. Einige Vorlagen berühmter Dichter sind außer von Bungert nie vertont, etwa das hinreißende „Wärst du krank, dass ich dich könnte pflegen“ aus Rückerts „Liebesfrühling“.

Bungert – ein versierter Kolorist, der auch zu berührendsten Tönen findet

Bungert erweist sich als durchaus versierter Kolorist, ohne dass sich aber immer eine symbiotische Wechselwirkung zwischen Text und Musik einstellt, wie sie wirklich großen Liederkomponisten wie Bungerts Zeitgenossen Wolf, Strauss oder Pfitzner zu eigen ist. Und von den verschiedenen Themenfeldern, welche die Gedichte vorgeben, sind in meinen Ohren weder die Vertonung von Naturidylle noch von Liebesfreuden besonders eindringlich; vielmehr findet Bungert bei der musikalischen Ausgestaltung von Seelenschmerz und Verlorenheit zu seinen berührendsten Tönen.

Bei den Interpreten dieser CD wirkt Dominikus Burghardt, ein ebenso verlässlicher wie geschmeidiger Gestalter, als Dreh- und Angelpunkt, der den jungen Interpreten pianistischen Rückhalt und phantasiereiche Anregung bietet. Die vier Sänger nehmen sich der unbekannten Lieder, zumeist Ersteinspielungen, mit hörbarer Hingabe an, wobei mir die Mezzosopranistin Elvira Bill einen stimmlich wie gestalterisch besonders ausgeglichenen Eindruck vermittelt.

Abwechslungsreichtum in der Stückauswahl und mit vier jungen Stimmen

Fazit: Die Entdeckung des Liedkomponisten August Bungert bringt die Musikgeschichte nicht ins Wanken, doch lassen sich die Gipfelwerke der Literatur, von Wolf, Strauss oder Pfitzner, umso fundierter schätzen und lieben, wenn man die kleineren Berge und umgebenden Höhenzüge der zeitgenössischen Liedproduktion kennenlernen darf. Das schafft diese CD, die man ob ihres Abwechslungsreichtums immer wieder von vorne bis hinten durchhören mag.

© Michael Schwalb

Zu dieser CD

Maike Leluschko, Sopran
Elvira Bill, Mezzo
Andreas Post, Tenor
Erik Sohn, Bariton

Dominikus Burghardt, Klavier

Produzent: Lied & Lyrik Rhein-Ruhr
Holger Urbach Musikproduktion 2016
EAN 0742832844802

Die CD wurde von Lied und Lyrik Rhein-Ruhr e.V. produziert. Sie dokumentiert einen Themenschwerpunkt des 1. Internationalen Liedduo-Wettbewerbs RHein-Ruhr 2015 in Ratingen – das Liedschaffen des im Rheinland beheimateten Komponisten August Berger. Daher wirklen bei der Einspielung Interpreten aus diesem Einzugsgebiet mit.

Die Auwahl der Klavierlieder gibt ein möglichst breites und repräsentatives Spektrum seines Liedschaffens wieder.

Dabei handelt es sich zum größeren Teil um Ersteinspielungen.

 

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